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Dienstag, 6. April 2021

Youtubisch Vol. 40

Als das hier mit dem Blog anfing, hatte ich eine kleine Anekdote zur Band Red Fang zu erzählen. Nun hat mir Youtube erneut ein Video vorgeschlagen, was wieder funktionierte. Der Track Arrows enthält all das, was Red Fang ausmacht. Es ist alles leicht verzerrt, man bringt ordentlich Bums mit und man hat sein typisches Knarren und Knarzen am Start. 

Das die Männer Humor haben, bewiesen sie bereits in vielen ihrer Musikvideos. Bereits im Intro des Videos fragt einer, ob man das nicht schonmal gemacht hätte. Wer ein paar Videos kennt und nicht ein kaputtes Gedächtnis durch die Nutzung des Smartphones hat, der wird sich vielleicht an Wires erinnern. Der Rahmen der Zerstörung hält sich nun aber in Grenzen. Es ist lustig anzusehen, wie jeder das Schwert haben will und zu den unnötigsten Ereignissen mit hat und benutzt. Wie kleine Kinder, die ein Spiel- oder Werkzeug bekommen und es zu jeder Gelegenheit nutzen wollen, ob es nun Sinnvoll ist oder nicht. Die Technik zur Aufnahme der Bilder ist besser geworden, als sie es noch bei "Wires" war. 

Red Fang - Arrows (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Jungs bleiben Jungs, sie werden nur älter und die Spielzeuge teurer.

Dienstag, 2. August 2016

Youtubisch Vol. 26

Weil mir gerade danach ist, geht es nun im achten Monat diesen Jahres mit Youtube los. Zum einen, weil auf der CD in der aktuellen Visions ein wunderbarer Track drauf ist, den es auch eben auf Youtube gibt und zum anderen, weil sich eine Band aus meinen Jugendzeiten wieder meldet.

Über Trade Wind erfährt man selbst auf der Facebookseite nicht viel, nur das es sich hier um vier Menschen aus vier unterschiedlichen nordamerikanischen Städten handelt. Der Titel "I Hope I Don't Wake Up" sagt relativ viel aus, da es sicher den ein oder anderen Mitleser gab, der schon mal das Selbe gedacht hat. Musikalisch ist das Ding hart aber dennoch zerbrechlich aufgezogen. Die Gitarren wirken leicht dissonant, die Saiten klingen einzeln sehr lang nach, man könnte hier Post- vor Rock oder Metal schreiben. Definitiv hörenswert, besten Dank an die Visions für diesen Leckerbissen auf dem aktuellen Sampler. Das Album um diesen Titel herum heißt You Make Everything Dissapear, erschien am 15.07. auf End Hits Records und kann hier komplett auf Bandcamp gestreamt werden.

Trade Wind - I Hope I Don't Wake Up (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)


Nun zu einer Band, bei der der Andy von den Emil Bulls im Interview meinte, dass nach Take A Look In The Mirror das Ding eh gelaufen sei. Als Fan guckt man aber dennoch immer wieder nach der Band mit dem umgedrehten R, denn diese hat für mich den Weg auf die noch dunklere Seite der Macht frei gemacht. In "Rotting in Vain" geht es laut Band um das Feststecken in einer Situation, sei es in einem Lebensabschnitt, in einer Beziehung oder vielleicht auch im Job. Musikalisch muss man Korn eigentlich nicht erklären, man kann erwähnen, dass man hier die alten Zeiten von Issues heraushören kann, sei es aufgrund des mehrstimmigen Gesangs oder weil man sich mit den Gitarren und dem Bass nun nicht mehr so sehr an die Drums klammert. Ihr wisst schon, die Gitarre wird nicht bei jedem Schlag aufs Fell neu angezupft... zumindest nicht immer. Es bleibt gewiss abzuwarten, ob das neue Album "The Serenity Of Suffering" (VÖ: 21.10.), diesem Video standhält.

Korn - Rotting In Vain (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Aktuell doch ziemlich Lebensnah.

Mittwoch, 23. März 2016

Youtubisch Vol. 24

Erinnert sich noch jemand an die Silver Snakes? Die hatten wir hier mal im Review. Aktuell wurde bereits im Februar der Nachfolger Saboteur auf den Markt gebracht. Wer den Sound vom Vorgänger kannte, wird sich wundern, wenn er das Musikvideo zu "Glass" auf die Augen und Ohren bekommt.

Nicht nur das man am Anfang denkt, dass man es eher mit einer Industrial-Band wie den Nine Inch Nails zu hätte, nein, es zeichnet sich dadurch ein relativ finsteres, akustisches Klangfeld ab. Keine Sorgen, an die Gitarren wird immer noch gegriffen. Zwar ist der Drive vom Album davor etwas raus, dafür gibt man sich vertrackter und abstrakter, nicht mehr so straight forward, eher im Zickzack. Mit dem Gesang und einigen Zwischenparts kommt man dann auch noch locker an die Bands von Keenan ran, was will der Musikfan eigentlich mehr?

Silver Snakes - Glass (Offizielles Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)
Immer dieses Rumeiern. 

Dienstag, 19. Januar 2016

Youtubisch Vol. 22

Fjørt hatten wir bereits hier, mit Ihrem Video zu "Lichterloh" und auch hier, mit dem Review zum Album "Kontakt", welches am 22.01. erscheinen wird. Nun packen die Aachener das beste Stück des Albums, den Titel "Anthrazit" in Bilder und stellen Ihn auf Youtube. Die Geschichte, über die ein lustiger Blaufilter liegt, dreht sich um drei Fischer auf einem Kahn, der durch das Wattenmeer fährt, wobei anscheinend wenig in Netzten hängen bleibt. Der Schuldige ist schnell ausgemacht, es gibt Streit... am Ende haben sich alle auf jeden Fall wieder lieb.

Der Sound ist gewohnt brutal mit einigen fragilen Zwischenstücken, die einem einen kurzen Moment Ruhe lassen. Ab Minute 3:38 brennt das Ding dann aber Lichterloh und es gibt kein zurück mehr. Für so einen Gitarrenfirr würden einige sicher töten.

Fjørt - Anthrazit (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)
Fische hat man oder nicht.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Youtubisch Vol. 21

Jetzt bekommt ihr eigentlich eine Entdeckung aus meinem Urlaub in Reit im Winkl. Da wurde mir, warum zum Geier auch immer, ein Musikvideo von Sólstafir aus Island empfohlen. Die Band existiert seit 1994, wenn man der Wiki glauben darf, aktuell gibt es jedoch nicht ganz so lustige Sachen über den Rauswurf eines Mitgliedes zu lesen. Lassen wir einfach die gewaltigen Bilder und die Musik der Titel "Fjara" und "Lágnætti" für sich sprechen, wer die Isländische Sprache beherrscht, ist hier klar im Vorteil.

Sólstafir - Fjara (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Man bekommt hier zu der extrem guten Musik auch noch die Weite Islands auf die Augen... und eine Frau mit einem Holzsarg. Fragt mich nicht. In dem anderen Video geht es eben um den Lágnætti, ein Auto welches als "Der Russe" bezeichnet wird und um ein Klavier, welches man anzündet und bis zum bitteren Ende spielt. Irgendwie irre, diese Komposition.

Sólstafir - Lágnætti (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Wie ihr seht, viel Aufwand für eine Welt, ohne MTV im normalen Kabel-TV. Nunja, "Svatir Sandar", also schwarze Sande, habe ich mir genau aber deswegen bestellt, wegen der Musik und der Bilder.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Youtubisch Vol. 20

Aktuell dreht das neue Album von Fjørt bei mir schon seine Runden und bleibt im Kopf. Zum neuen Album, welches hier noch kommen wird, gibt es jetzt das erste Lebenszeichen, auf Youtube. Mit dem Video zu "Lichterloh" gibt die Band ein Highlight des Albums wieder und zeigt, wo die Reise hingehen wird. Denn, wer diesen Titel liebt, muss eigentlich das Album "Kontakt" kaufen, wenn es denn nächstes Jahr um Januar auf den Markt kommt. Für das Grand Hotel van Cleef sind diese Töne eigentlich nicht ganz normal, sind sie doch recht hart und nicht so harmonisch, wie manch anderer Act, der aus dem Hause Cleef stammt. Mit taugt es gerade voll.

Fjørt - Lichterloh (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Von der selben Produktionsfirma für Online-Content, iconographic, stammt auch das nächste Video. Vielleicht erinnert sich jemand von euch an das recht sympatische Album von Yellowknife, welches hier seinen Auftritt hatte? Die Geschichte wird im Musikvideo anscheinend weitererzählt, mit wirklich schönen Bildern von freier Natur. Natürlich erhält man auch hier wieder einen kleinen Einblick in das Album "Wooden Future" welches im Oktober veröffentlicht wurde. Wer jetzt nichts mit dem anfangen kann: es geht einfach etwas ruhiger zu und lässt dich entspannen. Einfach klicken und genießen.

Yellowknife - Veneer (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)
Wie sagte einst mein Lielbingsmoderator aus diesem TV? "Haben wir wieder was gelernt für heute, auf wiedersehen."

Donnerstag, 16. April 2015

Youtubisch Vol. 18

Unter diesem Thema läuft ja eigentlich immer nur ein Video, aber heute sind wir mal nicht so... also viel mehr ich. Es geht beide male gen Rock und Metal, aber das eine mal mehr ins Gesicht mit ein wenig mehr Ironie.

Video eins kommt heute von unserem lieben Bekannten Marco Meyer, den wir als die Eine-Person-Band One I Cinema kennen (Nicht? Hier und hier klicken!). Der junge Mann hat sich für "Insidious" von Lars Goldbach Foto ablichten lassen und zeigt sich hinter all den verschiedenen Instrumenten die er spielt. Mal maskiert, mal ganz ungeschminkt und natürlich. Dazu geben zwei Darsteller ihr Bestes. Am Ende gibt es noch ein akustisches Schmankerl für alle. Also: GUCKEN! Wer also unentschlossen ist, darf dieses Video also als Zünglein an der Waage der Kaufentscheidungen verstehen.


One I Cinema - Insidiuos (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

Aktuell befindet sich Marco auf einer kleinen Tour mit Darkhaus, genaueres findet ihr hier. Und noch eine weitere Band aus den deutschen Landen haben wir im Programm. We Butter The Bread With Butter kündigen mit ihrem neuen Video "Ich mach was mit Medien" ihr neues Album "Wieder Geil" an. Hier kann man die Texte mitlesen und in feinster Metalcore-Manier den Nacken zerstören. Wer Katzen und Youtubevideos mag, sollte hier mal eben inne halten... wenn das jetzt überhaupt noch geht. Da ich das Album dank Carrycoal bereits habe, kann ich euch versichern, dass das Ding abgeht wie Nachbars Lumpi... oder wars die Katze von Schmitt?


We Butter The Bread With Butter - Ich mach was mit Medien (Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)

So nun dann, ist ja nur noch ein Tag vor Wochenende, den übersteht ihr auch noch.

Dienstag, 15. Juli 2014

Youtubisch Vol. 14 / OHA! Music / Fleet Union

Auch wenn unter diesem Format eine ganze Weile nichts lief, gibt es doch hier und da ein paar Anstöße, um sich Dinge anzusehen und anzuhören, die man entweder schon kennt oder neu kennen lernt. Und heute liegen hier zwei weit entfernte Emotionen ganz dich beieinander.

Ihr erinnert euch noch alle an Des Koenigs Goldene, die Band aus dem hohen Norden? Ihre Musik ist eine Mischung aus Melancholie und Fröhlichkeiten. Mal liegt es am Text mal an der Melodie, aber das Review zu Und Los könnt ihr ja hier nachlesen. Zu einem der kleinen Highlights des Albums, gibt es nun ein Video. Es erzählt die Geschichte zweier einzelner Menschen, die in der bevölkerungsreichsten Stadt der Republik doch einsam sind. Sie fallen durch ihr Aussehen etwas aus dem Rahmen, wirken melancholisch und etwas entrückt. Seht selbst!



Des Koenigs Goldene - Mein Dach (Musikvideo)

Und nun zum anderen Ende der Emotionsleiter, auch wenn der Autor gerade "Mein Dach" im Loop hören könnte. Eljot Quent, ebenfalls Hanseaten, spielen mit Wörtern, dass einem die Ohren schlackern. Ihr Album Batman ist Tot liegt schon seit zwei Monaten in den Plattenläden, Ihr Video zum gleichnamigen Titel ist im klassischen Schwarz-Weiß gehalten. Vom Sound her sind sie (zum Glück) ganz weit entfernt vom Pop-Rap und dem Gehabe aus Berlin, auch die Texte wissen zu gefallen, denn hier geht es nicht um irgendwelche Löcher in Golfplätzen, sondern um die Stars von Heute und was man so aus ihren Namen machen kann. Sympatisch


Eljot Quent - Batman Ist Tot (Musikvideo)

Samstag, 12. Oktober 2013

Youtubisch Vol. 13

Ich habe einen unglaublichen Fabel für gute Musikvideos, in den frühen 2000ern und den späten 90ern gabe sehr viele gute Exemplare. Durch Zufall bin ich auf ein Video von Biffy Clyro gestoßen. 

Ihr müsst wissen, dass diese Formation mich nicht wirklich lange begleitet hat. Gesehen habe ich sie live in Bremen im März 2013, dritte bis erste Reihe, wobei nicht damit gerechnet hätte, dass die Menge so abgeht. Das Album Opposites lief vorher schon mehrfach bei Freunden. Somit konnte man sich schon drauf vorbereiten. Nun habe ich durch Zufall festgestellt, dass Biffy Clyro zu "Black Chandelier" ein Musikvideo angefertigt hat, was wir hier innerhalb der Deutschen Grenzen auch auf Youtube schauen dürfen.  

 


Und weil Biffy und Warner mal gerade gute Laune haben, schmeißen sie bis zu vier Titel raus, kostenlos. Bis zu vier, weil man sich mit Biffy verbinden muss, sei es über E-Mail, Facebook, Twitter oder Youtube. Wer mehrere Kanäle bedient, kann also hier maximal vier Titel herunterladen. Wenn das mal kein Angebot ist. Genießt das Video!

Und mit viel Glück konnte ich in Bremen ein Plektrum von Biffy fangen oder viel mehr finden. Der spielt ein ziemlich hartes Ding.