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Montag, 1. März 2021

Die Kombinaten - Lautwort (Valve Records/Bangup Bullet)

Der ein oder andere von euch wird sicher mal den Kochlöffel geschwungen haben. Man kommt irgendwann an den Punkt des Abschmeckens und merkt, egal was man hinzugibt, das Mahl will einfach nicht gelingen. Im Englischen sagt man: "I can't put the finger on it." So verhält es sich mit der Platte "Lautwort" der Band Die Kombinaten. 

Die vier Mitglieder kennen sich seit Jahren, da sie alle in der Band Lax Alex aktiv sind. Das könnte ein guter Startpunkt sein, denn Erfahrungen hat man genug sammeln können. Dann schiebt man die CD in den Player und denkt sich im ersten Moment, dass man eine Platte der Chili Peppers hört. Bis dann die Trommeln einsetzen, da merkt man, das hier irgendetwas anders ist. Und wenn der Gesang dann hinzukommt, ist alles klar. Dann hört man sich die Platte an, wir finden zwölf Titel, verteilt auf 40 Minuten, und wundert sich, was fehlen könnte. Man wird dieses Gefühl nicht los. Die Texte mögen ernsterer Natur sein, es werden ein paar lustige Bilder gezeichnet, aber man wird den cringe factor nicht ganz los. Es klingt manchmal so, als wäre der Punk, der 1981 Steine auf Polizisten geworfen hat, alt geworden. Er wohnt nun mit Kind und Kegel in einer Doppelhaushälfte mit einem schönen Vorgarten in einem ruhigen Vorort. Vielleicht kommt daher der Titel "Geerdet".

Der Gesang liegt direkt im Ohr, ihm fehlt es aber an Bums oder Hall. Man hätte auch etwas mehr gröhlen können, Punk darf/muss rotzig sein. Das klingt hier hin und wieder so, als hätte man dem Punk die Zügel angelegt und ihn erzogen... leider. Vielleicht wollte man auch mehr Funk als Punk spielen. Dazu klingt auch alles sehr flach, es gibt keine Gitarrenwände, keine Aufregung, kein Kratzen in der Stimme oder einen Ausraster. Man hätte ein paar mehr Tiefen einbauen können, etwas Bauchigkeit im Klang. Die Platte könnte ohne Weiteres auf einer entspannten Gartenparty im Sommer, so Corona es will, im Hintergrund laufen und niemand würde sich daran stören oder aufmerken und fragen, wer das sei. Man schafft es aber dennoch, fiese Ohrwürmer in die Hirnwindungen zu schrauben. Man findet dies befremdlich, da von der Platte eigentlich nicht ganz so viel hängen bleibt. 

In solch schweren Zeiten eine Platte zusammen zu zimmern, dass schafft nicht jeder. Das kostet natürlich Geld, aber auch Blut, Schweiß und Energie. Man hat sich sicher auch Mühe gegeben, aber hinten rum fehlt irgendwie etwas. Dieses Etwas, was einen vom Hocker reißt, bei dem man nicht mehr runter kommt und jedem von dem Album erzählen will. 

Release: 12.03.2021
Label: Valve Records

Anspieltipps: Klagenfurt, E - Mail aus Hongkong, Visionen

2,5/6 Punkten (Darauf erstmal ein paar Hühnerherzen.)

Die Kombinaten - Lautwort
(Quelle: Mix1.de)

Freitag, 27. März 2020

Kudu Blue - Healthy EP (Nettwerk Music Group)

Es ist schade, dass 2-Step und UK-Garage keinen regulären Platz mehr in der Radiolandschaft hat, so wie früher im "Blackboard Jungle" auf Radio Fritz. Die Band Kudu Blue aus Brighton hätte hier sicher einen Platz gefunden. Denn diese Band kreiert mit Hilfe von eben UK-Garage, 2-Step und anderen elektrischen Einflüssen aus Großbritannien moderne, elektrische Popmusik, weitab des eintönigen Einheitsbreis der lokalen Radiolandschaft.

Man kann förmlich hören, dass dieses Album eher für die Nacht gedacht ist oder für den Morgen nach einer durchgefeierten Nacht. Vielleicht wurde es auch zu diesen Zeiten aufgenommen. Dass das bestens funktioniert und für Erfolge sorgen kann, bewiesen einst The XX mit ihrem ersten Album. Auf "Healthy" wird man zuerst entspannt an die Hand genommen und auf eine Couch entführt. Zu Beginn (Are You With Me) kommen Drums und begrüßen den Zuhörer begleitet von der Stimme der Sängerin, die mit etwas Hall unterfüttert ist. Als wenn sie alleine in die Dunkelheit singt. Irgendwann setzt der Wobbelbass ein und deckt einen zu. Und dann wird es zappelig. Es gibt ja auch UK-G hier, man will von dem Sofa aufstehen, auf das man gesetzt wurde und mit der Band mittanzen, allein. Dieser Wechsel, von ruhigen zu den zappeligen Momenten, zieht sich durch die ganze EP. Das Quartett schafft es einen somit stets bei Laune zu halten. Man will immer weiter hören und eigentlich gar nicht mehr aus diesem angenehm erschaffenen Umfeld entfleuchen. Aber dann ist sie vorbei, die EP. Das Knacken von alten Schallplatten ist zu vernehmen und verabschiedet einen. Und weil man eben dieses ruhige Spannungsfeld genossen hat, lässt man "Health" eben wieder laufen, dabei ist nach etwas mehr als 22 Minuten schon wieder Schluss.

Für Menschen, die sich nie mit der Materie um UK-Garage und 2-Step beschäftigt haben, kann das hier ein Einstieg in diese Welt sein. Die Mixtur ist einfach zu packend und man sieht sich vielleicht auch selbst dabei, wie man entweder lernt, ein Buch ließt oder halt eben auf der Tanzfläche im zappelnden Licht abgeht. So vielfältig ist diese kurze Scheibe. Die Produktion ist astrein und passend für das Genre-Konglomerat. Leider, wie bereits erwähnt, misst die Platte etwas mehr als 22 Minuten, was echt kurz ist. Aber eine EP ist eine EP ist eine EP. Wer weiß, was die Band auf einer Albumlänge alles an den Tag legen kann. Gegönnt sei es ihnen.

Release: 03.04.2020
Label: Nettwerk Music Group

Anspieltipps: Are You With Me, When The Night Is Over, Room For Love

5/6 Punkten (Und ich entfleuche entspannt in die Nacht.)

Kudu Blue - Healthy EP
(Quelle: Presskit von Nettwerk Music Group)

Sonntag, 21. Oktober 2018

Die 36. Fleet Union: Drip Fed - Drip Fed

Dieses Quintett aus Austin, Texas fällt mit ihrem Opener Tell Me Off akustisch direkt mit der Tür ins Haus. Nach den mittlerweile üblichen 20 Sekunden Intro wird losgebrettert, wer sich vielleicht an Support The Troopz erinnert, die wir ganz am Anfang mal hier hatten, der wird sich freuen, dass es immer noch solch kompromisslos erzeugte Musik gibt. Frei übersetzt bedeutet Drip Fed nichts anderes als "künstlich ernährt".

Auch wenn es, laut Aussage des Sängers Jeffrey Blum, hier etwas weniger nihilistisch zuginge, als auf den vorherigen Werken. Dieser musste sich ein paar Wochen vor den Aufnahmen aus seinem normalen Alltag und Umfeld ausklinken, um überhaupt texten zu können. Bis zur Mitte des Langspielers geht es strikt nach vorne, wer nicht mitkommt, hat Pech, wird bei Pez. Denn hier kann jeder noch einmal kurz durchatmen, weil es hier etwas doomiger, schleppender vorangeht. Auch wenn es anders klingt, stört dies nicht im Gesamtkonzept, da man am Ende mit Intertwine nochmals den Anker wirft und rekapituliert, was auf den vorherigen acht Titeln passiert ist. Stimmlich ist Blum eigentlich immer am Anschlag, auch auf den schlurfigen Titeln. Auf Dauer kann das aber stören, wenn man keine starken nerven hat oder nicht wirklich etwas mit dreckigem Hardcore oder Sludge anfangen kann.

Und ja, ihr habt richtig gelesen, es gibt leider nur acht Titel, dadurch wird das Album auf knackige 25 Minuten gestutzt. Dennoch kann man sich auf ganzer Strecke über eine anständige Produktion freuen, denn alle Musiker sind aufgestellt, wie es sich gehört, sogar der Bass ist an einigen Stellen leicht verzerrt, was im Gesamtkonzept kaum auffällt, dem Klangraum aber dennoch die nötige Würze bringt. Am 26.10. wird das Album veröffentlicht, in Europa geschieht dies auf I.Corrupt.Reccords. Am diesem Tag wird das Album auch komplett auf Bandcamp gestreamt werden können.

Anspieltipps: Tell Me Off, Profit Of God, Live And Die In The City

4,5/6 Punkten (Viel Schall und viel Rauch, im positiven Sinne.)

Drip Fed - Drip Fed
(Quelle: Presskit von Fleet Union)

Donnerstag, 8. März 2018

2. Teil des Interviews mit Margrét Rán von Vök

Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, was Margrét Rán über ihre Band Vök denkt, was sie von Island hält und was ihr Lieblingsbuch ist, solltet ihr unbedingt den ersten Teil des Interviews lesen. Außerdem erhaltet ihr hier die Referenz zu den Gilmore Girls.

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Was vermisst du am meisten, wenn du auf Tour bist? 

M: Ich vermisse mein Stammcafé. Das ist in meiner Heimatstadt Hafnarfjörður, wo ich dann normalerweise jeden Tag bin. Das fehlt mir gerade.

Kennst die Luke's Diner von den Gilmore Girls? 

M: Nein, aber ich vermisse das Café und natürlich meine Familie und meine Freunde. Und mir fehlt mein Bett.

Ist das Leben in Island nicht sehr teuer? 

M: Es ist sogar sehr teuer, wenn man dort einkaufen geht. Als wir nach Europa gekommen sind, haben wir nur gelacht als wir die Preise hier gesehen haben. In Island kann man nicht wirklich viel anbauen, dennoch gibt es einiges an Gemüse, was dort wächst.

Bei Vök ist jeder ein Tischtennismeister
(Quelle: Presskit von Nettwerk)

Was war das schrägste oder schlimmste, was bisher auf Tour passiert ist? 

M: Lass mich mal überlegen. Ich wurde krank und habe einfach zwanzig Stunden am Stück geschlafen. Ich konnte meine Augen einfach nicht mehr offen halten und hatte keine Energie mehr um weiterzumachen. Ich hab dann also diese zwanzig Stunden geschlafen, das war großartig. Das lustigste Erlebnis hatte ich in Italien. Wir haben eine kleine Tischtennismeisterschaft in einem unserer Hotelzimmer veranstaltet, geschlagene drei Stunden lang.

Habt ihr irgendwelche Regeln wenn ihr auf Tour seid? Wie: Kein Bier im Van oder Fahrer darf am Abend keinen Alkohol trinken? 

M: Wir halten gerne alles professionell. Es mag für einige sicher normal sein, ein oder zwei alkoholische Getränke zu sich zu nehmen, aber es ist wie Arbeit. Also trinken wir keinen Alkohol und nehmen keine Drogen.

Also kein Rock'n'Roll Lebensstil im Van? 

M: Manchmal veranstalten wir sowas wie die Tischtennismeisterschaft. Man muss sich ja auch mal entspannen können. Man kann nicht einfach die ganze Zeit funktionieren, wenn man einen Monat auf Tour geht. Auf dieser Tour gibt es vier Tage frei und da können wir nicht die ganze Zeit betrunken sein. Das funktioniert zumindest nicht für mich und meine Bandmitglieder.

Ist Alkohol bei euch auch so teuer, wie in all den anderen skandinavischen Ländern?

M: Es ist teuer, vor allem wenn du in eine Bar gehst und ein Bier vom Fass nimmst. Da sind dann mal eben umgerechnet zehn Euro weg. Wir haben zwar auch Happy Hours, dennoch ist das ganze ziemlich kostspielig.

Was denkst du aktuell über die Musikindustrie? 

M: Es ist schwer, aber da muss man eben durch um zu überleben und dabei zu sein. Ich hatte ja vor dem hier keine Ahnung, wie es sein würde. Ich zeige unseren Fans gerne, was wir machen und das ganze drumherum. Und ich denke, dass das alles von den sozialen Medien zusammengehalten wird.

Was steckte hinter der Idee, eure beiden EP's Tension und Circles auf Soundloud zu laden. Es ist ziemlich einfach diese EP's den ganzen Tag zu streamen, ohne das einem dabei langweilig wird. 

M: Ich habe absolut keine Ahnung. Natürlich benutzen wir Soundlcoud und das alles ist kostenlos. Aktuell wollen wir eher zu Spotify, damals war Soundcloud der heiße Scheiß, als wir unsere erste EP veröffentlicht haben.

Also ist der heiße Scheiß gerade Spotify? 

M: Japp.

Wirklich? 

M: Japp. 

Ich hab in einem Interview von einer Band erfahren, dass aus dieser Plattform direkt ein neues Genre resultierte: Spotify-Musik. Denn man muss den Zuhörer innerhalb der ersten dreißig Sekunden einfangen. 

M: Ich denke, dass das zur Zeit der einzige Weg ist, bezahlt zu werden. Natürlich wird man auf Bandcamp und ähnlichen Seiten auch bezahlt, das meiste kommt dennoch von Spotify.

Verändert das deine Herangehensweise, neue Musik zu schreiben und zu spielen? Oder denkst du eher, dass du dieser Formel nicht folgen musst und dein eigenes Ding durchziehen kannst? 

M: Natürlich will man, dass die Leute dein Zeug hören, wenn du aber so an das Schreiben und Spielen herangehst, verlierst du deine Daseinsberechtigung. Du willst deine eigene Marke setzen und alles nach deinem eigenen Gusto machen. Ich bin nie so herangegangen: 'Ich muss das noch interessanter machen:'

Und das Plattenlabel hat nicht dagegen?

M: Nein, nicht wirklich. Ich hatte Glück mit ihnen [Record Records und Nettwerk], sie sind eine richtig gute Gemeinschaft und ich merke, dass sie uns bei allem sehr gut unterstützen. Es sind gute Menschen und das merke ich auch. Da habe ich schon andere, schlimmere Geschichten von Bands gehört, die bei einem Plattenlabel unterschrieben haben.

Ich danke dir dafür, dass du dir die Zeit genommen hast. 

Am Ende jedes Interviews stelle ich noch ein paar einfache Fragen, um auch die Stimmung etwas aufzuheitern. 

Magst du eher Katzen oder eher Hunde. 

M: Katzen, definitiv Katzen.

Was ist dein Lieblingsgericht? 

M: Lachs.

Nur Lachs? 

M: Nein, mit gekochtem Gemüse.

Sehr gesund. Ich denke mal, dein Lieblingsgetränk ist Kaffee? 

M: Ja, ich liebe guten Kaffee.

Was ist dein Lieblingsalbum oder deine Lieblingsplaylist? 

M: Ich denke Portishead mit Dummy.

Was ist dein Lieblingssong? 

M: Der erste, der mir einfällt ist Teardrop von Massive Attack.

Gut, dann danke ich dir für deine Zeit. 

M: Ich danke dir.

2nd part of the interview with Margrét Ran from Vök

If you would like to know what Margrét thinks about Vök, Iceland and what her favorit book is than you may read the first part of the interview. And by the way, in this part you will get the reference to the Gilmore Girls. 

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What do miss most when you are on tour?

M: I miss my coffee place. There is a coffee place in my home town Hafnarfjörður where I usually go to every day. And I miss it.

Do you know Luke's Diner from the Gilmore Girls? 

M: No. But, I miss the coffee, I miss of course my friends and family and I miss my bed. 

Isn't it expensive to live in Iceland? 

M: It is very expensive when you go out and buy some stuff. When we go to Europe we are just laughing about the prices. Because there isn't growing much in Iceland but we have a couple of vegetables.

Ping Pong champions all the way: Vök
(Source: Nettwerk's presskit)

What was the weirdest or worst thing that happened on tour yet? 

M: Let me think. The worst thing is that I got sick on tour and I slept 20 hours on that day. I couldn't keep my eyes open and I had no fuel left to go on further. So I slept for 20 hours and that was amazing. And the funniest thing was in Italy. We had a little Ping Pong championship for 3 hours in a little hotel room and it was amazing.

Do you have any rules when you are on tour? Like no beer bottles in the van or the driver is not allowed to drink at all. 

M: We like to keep things professional. It's okay for people to get one or two drinks, but it is like work. So we don't drink or do drugs.

So no rock'n'roll lifestyle in the van? 

M: We sometimes do things like the Ping Pong party. I mean, you have to have a little bit of fun. You can't function the whole time if you are on a month tour. On this tour we have four days of. We can't be drinking all the time that doesn't work, at least not for me and my other bandmates.

Is alcohol also expensive like in any other Scandinavian country? 

M: It is expensive especially in bars when you buy it on tap, it is like ten euros. But we do have some happy hours, but it is still expensive.

What do you think about the music industry today? 

M: It's hard and tough game, but you have go through it to survive or to be able to be in it. I had no idea that it was like it is. I love to show our fans what we're doing and everything and I think that social media is taking hold of everything.

 What was the idea behind putting your first two EP's Tension and Circles on Soundcloud? It is easy to stream these EP's the whole day and not being bored. 

M: I don't know. Of course we use Soundcloud and everything is there for free. We want to use Spotify right now, but back then Soundcloud was the hot thing when we first put out our EP.

So the hot thing right now is Spotify? 

M: Yes.

Really?

M: Yes.

I've talked to a band and they've told me that this platform has created a whole new genre called “Spotify-Music”. Because to catch the listener during the first thirty seconds. 

M: But I mean, that's the only way to get paid. I mean you can get paid on Bandcamp and stuff like that but the most comes from Spotify.

Does this change your style of writing and creating new music? Or do you think that you don't have to follow this formula and do your own thing? 

M: Of course you want people to listen to your stuff, but if your writing is like this you're losing what your purpose is. You want to have your own creative music style and own ways. I haven't been writing like that: 'I have to make it more interesting right now.'

And the record label is okay with that? 

M: Yes, kind of. I am really happy about them [Record Records and Nettwerk], there are a really good community and it feels like they are supporting us very good and they are good people and I can feel that. I've heard many harsh stories from people signing to a label. 

So thank you for your time and as usual, I would like to ask you some easy questions to cheer up the mood a little bit.

 Are you more a cat or a dog person? 

M: Cat. Definitely cat.

What is your favourite dish? 

M: I love salmon.

Just pure salmon? 

M: No, with boiled vegetables.

Very healthy. I guess your favourite drink is coffee? 

M: Yes love good coffee.

What is your favourite album or playlist? 

M: I guess Portishead Dummy.

What is your favourite song of all time? 

M: The first that comes into my mind is Teardrop by Massive Attack.

Thank you very much your time. 

M: Thank you.

Samstag, 9. September 2017

3. Nachschlag: Random Willson & Brokof - Brother Equal (Add On Music)

Eigentlich sollte man Alben entweder direkt mit einem Titel beginnen, der einen positiv aufhorchen lässt oder man wird direkt mit einem Track namens "Intro" begrüßt. Beides keine schlechte Idee, ich persönlich habe es mir daher zur Gewohnheit gemacht, dass wenn mir ein Album angeboten wird, welches ich rezensieren darf, dass ich nicht den ersten Titel nehme, sondern einen aus der Mitte. Dies lässt einen dann eher erahnen, ob das Album, welches einem unterbreitet wird, ein Meisterwerk ist oder vielleicht doch eher nur zwei oder drei gute Singles enthält und die Songs dazwischen vielleicht doch eher nur Füllwerk sind. So ähnlich habe ich es auch beim Album Brother Equal von Random Willson & Brokof gemacht, einfach den zweiten Track angespielt und ich wurde nicht enttäuscht.

Denn der Opener Own Time, ohne der Band und dem Sänger zu nahe treten zu wollen, der ist nicht ganz so ideal gewählt. Der Gesang wirkt ein wenig neben der Band, hat jedoch, um nicht nur negatives zu nennen, eine angenehme Lagerfeuerstimmung. Slow Down wirkt da eher ausgereift und hat mich relativ versöhnlich mit diesem Langspieler gestimmt. Der Bandname, nebenbei erwähnt, ist nicht umsonst so holprig gewählt. Der aus New York stammende Sänger Random Willson hatte sich bereits 2016 mit der Band Brokof im Popschutz-Studio getroffen und man fand direkt zu Beginn zueinander.

Wer sich Brother Equal nun hingibt, erinnert sich entweder an Surf-Filme von Jack Johnson oder an den Film Sound City. Man verspürt eine angenehme Harmonie, man möchte an vergangene Zeiten denken und in alten Alben rumkramen, sich an schöne Momente erinnern. Dank der ausgezeichneten Produktion, fällt auch nichts hinten herunter, Willson und die Band kommunizieren auf Augenhöhen miteinander, treffen auf verschiedenen Pfaden aufeinander und sind sich akustisch immer wieder einig. Dabei ist man nicht nur auf der akustischen Klampfe oder dem Klavier zugange, wie ihr am Anfang dieser Rezension schon lesen und hören konntet. Das ganze findet auf fast 40 Minuten statt und breitet sich auf zehn Titeln aus. Wer auf Tom Petty oder Fleetwood Mac steht, kann hier getrost zugreifen.  Erschienen ist der Soundtrack für alte Surf-Filme oder verregnete Sonntagnachmittage am 01.09. auf GoldrauchRecords.

Anspieltipps: Slow Down, First To Know, East To West

5/6 Punkten (Grüne Mädchen vom grünen Planeten?)

Random Willson & Brokof -
Brother Equal
(Quelle: Presskit von Add On Music)



Sonntag, 13. August 2017

Die 23. Fleet Union: The Duke Spirit - Sky Is Mine

Es gibt Bands, die lassen sich teilweise mehrere Jahre, wenn nicht gar mehr als eine Dekade Zeit, um ein neues Album zu produzieren und zu Veröffentlichen. Nicht so das Quartett The Duke Spirit aus London. Die drei Jungs und die junge Dame haben allein 2016 zwei Werke veröffentlicht: das Album KIN und die EP Serenade. Am 18.08. ist es dann soweit und die Band veröffentlicht wieder ein Album, Sky Is Mine.

Der Sound der Briten lässt aufhorchen, da sich hier eine recht verträumte und finstere Mischung aus Dream-Pop und Indie-Rock ergibt, gewürzt mit ein psychedelischen Schüssen. Dabei meint man ein paar Bands zu treffen, die vielleicht einige Leser gar nicht kennen. Shara Nova a.k.a. My Brightes Diamond gibt sich hier mit Laboratory Noise (besonders mit dem Titel Things That Fall From Sky), Mr. Gnome und Melissa Auf Der Maur die Klinke in die Hand. Der Bass ist teilweise etwas angezerrt, mal einfach im Hintergrund ohne irgendwo Unruhe zu stiften. Die Gitarren sind niemals am Anschlag, wäre auch komisch für dieses Genre, sonst beherrscht man noch ein paar andere Instrumente und jeder der Bandmitglieder davon gleich mehrere. Manche Songs, wie zum Beispiel "Bones Of Proof", haben ein langes Intro um dann in großem Pomp zu enden. Dabei achtet man sehr darauf, nicht einfach auszurasten, man kreischt nicht und man wirft auch niemanden um, obwohl es gut ins Konzept passen könnte. Dennoch ist man tempomäßig recht divers unterwegs: alles zwischen leichtem Schleichen und Tänzeln bis flottem Galopp ist erlaubt. Die Produktionsqualität ist über alle Zweifel erhaben, man hat im Jahr 2016 ja ausreichen geübt und an Titeln herumgeschraubt, dabei hat man neben Bruno Ellingham, der auch schon bei Massive Attack ran durfte, selbst die Regler bedient, man hat so fast 36 Minuten Musik auf neun Titeln erschaffen. Veröffentlicht wird diese Dream-Pop/Indie-Rock/Psych-Pop-Scheibe auf Ex Voto Records, den Vertrieb regelt Al!ve.

Anspieltipps: Magenta, Yoyo, In Breath

5,5/6 Punkten (Der Soundtrack für den nächsten Agentenfilm, mit zerbrechlichem Agenten.)

<
The Duke Spirit - Sky Is Mine
(Quelle: musicglue.com)

Mittwoch, 2. November 2016

Pias 4: Junk Son - Beginning, Ending, Pretending

Kann es sein, dass die Menschen des britischen Königreichs, zumindest zum Großteil, ein unglaublich gutes Gespür für elektronische Musik haben, auch im Bereich Ambient und Trip-Hop? Man höre sich aktuell Massive Attack, Portishead oder  The XX an! Junk Son, der bürgerlich John Dunk hießt, kann man hier ebenfalls getrost einordnen.

Auf seinem Album "Beginning, Ending, Pretending", welches am 04.11. auf 37 Adventures veröffentlicht wird, finden sich vielerlei Elemente zusammen, die man in den letzten Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten in der Szene rund um die elektronische Musik neu aufgetan und weiterentwickelt hat. Vermischt wird dies mit einer Menge Soul und Atmosphäre. Auf den elf Titeln wandert man gedanklich zwischen Nachtschichten am heimischen PC, Sonnenaufgängen auf Ibiza und Träumereien auf der heimischen Couch. Auch wenn diese Mischung sich krude lesen lässt, so umreißt man hier dennoch grob genau das, was man auf dem selbstproduzierten Album findet. Man erinnert sich hier an Portishead, die die schlurfend dunkle Ecke des Ambient noch weiter erforscht und verstanden haben; man sinniert, wie es doch war, zu den Hochzeiten von Café Del Mar, Titel wie "What I Want" könnte man hier sicher ohne große Probleme unterbringen. Ob das aber Künstler selbst möchte, bleibt ihm überlassen. Gelungen ist ihm dieses Werk allemal, wie bereits erwähnt, hat er das gute Stück alleine in seinem Londoner Studio aufgenommen und sogar produziert. Sicher werden hier nun viele Leute Schnappatmung bekommen, denn elektronische Musik sei ja so einfach zu produzieren und zu erzeugen. Eben nicht, denn wer sich mal umhört, auf Bandcamp, Jamendo oder Soundcloud, der wird leider auch hier feststellen müssen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Tracks zu schaffen, die einen bei der Stange halten, die nicht zu langatmig oder gar langweilig sind, das ist schon eine große Kunst, vor allem im Alleingang.

Anspieltipps: True, Picture, Over

5/6 Punkten (Wo wären wir wohl alle ohne unsere Computer?)

Junk Soun - Beginning, Ending, Pretending
(Quelle: Promomail von Pias.com)

Samstag, 17. September 2016

Die 16. Fleet Union: Wayste - No Innocence

Das aktuell nicht wirklich positives über Sachsen zu sagen oder zu schreiben ist, wird sicher einigen aufgefallen sein.

Anders steht es um die Band Wayste aus Leipzig. Diese stellt sich mit ihrer Message gegen christlich-konservative Werte, auch wenn man sich hier vielleicht eher auf genau eben diese Werte des eigenen Elternhauses bezieht. Dieses Trio beweist, dass es für brachiale Musik, so wie es auf der EP No Innocence zelebriert wird, nur drei Mitglieder braucht. Eine Gitarre, ein Bass und ein Schlagzeug, der Gesang ist eher am Anschlag. Daraus entsteht ein wilder Ritt aus Hardcore, Sludge und Punk. Die gewollte Spur Lo-Fi verleiht dem ganzen noch einen Hauch mehr Rohheit, etwas wildes. Auch wenn die EP nur etwas mehr als dreizehn Minuten misst, ist sie dennoch mitreißend und kann keinen kalt lassen. Diese krude Mischung bewegt einen automatisch und treibt an. Der Bass brettert hier zum Teil echt prägnant um die Ecken und walzt mit dem Schlagzeug alles nieder, was nicht bei drei auf den spießigen Bäumen ist. Am Ende rollt man doomig mit "Dusk" aus der EP heraus. Wer sich das nicht noch einmal geben will, der hat diese Musik nicht verstanden. Am 23.09. wird No Innocence auf Day By Day Records/Midsummer Records erscheinen. Aktuell kann man sich sogar drei Titel geben: Past Belongings Pt. 1, No Innocence und, der Favorit der EP schlechthin, Past Belongings Pt. 2. 

6/6 Punkten (Als hätte jemand ein Mikro in einen ziemlich geilen Proberaum gehalten)

Wayste - No Innocence EP
(Quelle: Presskit von Fleet Union)

Update (08.01.17):
Hier gibt es diese geniale EP auch für einen Preis, der euch in den Kram passt. 

Sonntag, 28. August 2016

The 4th Ferryhouse: Lewis & Leigh - Ghost

Dank diese Internets rückt die Welt zusammen, manch große Distanz, sei es über den großen Teich oder um die halbe Weltkugel, lässt sich so ganz einfach "überwinden". Skype, E-Mail und andere Gadgets sind da ganz hilfreich. Und das hier, dieses Projekt Lewis & Leigh, begann eigentlich mit einer SMS.

Was bei den ersten Momenten des Albums sofort klar ist, hier geht es nicht um Pomp, hier geht es nicht um blöde Vocoder, hier geht es ehrlich zu, handwerklich. Die Stimme der Amerikanerin und des Briten harmonieren perfekt. Sie stammt aus Gulfport (MS) und er ist Waliser, beide sammelten bereits etwas musikalische Erfahrung, wenn auch unterschiedlicher Art. In London tat man sich dann zusammen und schrieb die EP Night Drives. Von nun an mischen sich in diesem Duo die Wärme des Folks und Americanas aus dem Süden der USA mit der Popgeschichte des britischen Imperiums. Diese Melange wirkt auf "Ghost" sehr ergreifend, man verarbeitet hier auf zehn Titeln recht persönliche Themen. Sei es, dass man hier und da doch andere Entscheidungen hätte treffen sollen (Losing Time) oder dass man mit einer ganz bestimmten Person am liebsten hier und jetzt an einem anderen Ort wäre (Whiskey & Wine). Wie wir alle Wissen, ist das Leben nun mal eben nicht Ponyhof, würde auch komisch klingen, im allgemeinen Sprachgebrauch. Aufgrund der Erfahrung beider Musiker, klingen die dreißig Minuten, die die Platte mist, wie ein kleines, persönliches Konzert auf einer Veranda, spät abends, irgendwo am Rande eines Feldes, im Nirgendwo des Bundesstaates Mississippi. Wer sich an Broken Fences (hier & hier im Blog) erinnern kann, darf hier gerne zugreifen. Veröffentlicht wurde dieses Machwerk am 26.08. auf ferryhouse productions, der Vertrieb geht hier über Warner und Zebralution.

Anspieltipps: The 4:19, Keep Your Ghost, Piece Of Gold

5/6 Punkten (Ziemlich intim und wunderschön)

Lewis & Leigh - Ghost
(Quelle: Presskit von ferryhouse productions)

Montag, 25. April 2016

The 2nd Ferryhouse: Hein Cooper - The Art Of Escape

Bei diesem jungen Mann aus Australien, mit teils niederländischen Wurzeln, geht es seit der ersten EP die veröffentlicht hat, quer über den Erdball. Eigentlich hatte er vor Jahren nur zur Gitarre gegriffen, weil einer seiner Freunde damit auch begonnen hatte. Der besagte Freund hörte irgendwann wieder auf, Cooper bleib jedoch dabei und hat seit dem 15.04. ein Album auf Ferryhouse Productions am Start.

Wie das nun mal so ist bei Surfern, vielleicht ist einigen der Name Jack Johnson noch ein Begriff, die Musik der Jungs hat immer einen Hauch Sehnsucht im Nacken sitzen und dieser Hauch wird auch ziemlich gut an den Hörer herangetragen. Auf 34 Minuten gibt Hein mit "The Art Of Escape" all seinen Emotionen und Erfahrungen wieder und das ist auch sein Ansinnen mit diesem Album, welches nebenbei erwähnt, in Montreal aufgenommen wurde. Dies geschah aber auch nur, weil er in Australien bei einem seiner unzähligen Gigs von eben einem Produzenten aus Montreal entdeckt wurde. Wie es sich für ein Pop-Album aus der Jetzt-Zeit gehört, wird hier nicht nur elektrisch, sondern auch akustisch eingespielt, was dem Album zu einer Art Flow verhilft und zu verhindern weiß, langweilig zu werden. Dabei beherrscht er viele Facetten: von überglücklich, wie in Overflow (ist das eine Baseline von Pumped Up Kicks?), was mal eben so zum Mitpfeifen einlädt, bis hin zu tiefstem Trübsinn, wie in "Curse Of My life". Dabei stehen diese beiden Titel auf dem Album direkt nebeneinander. Mit "The Art Of Escape" kannst du eben genau das machen, was der Albumtitel beschreibt, abhauen, aus der doch manchmal recht grauen, tristen und auch stressigen Wirklichkeit entfliehen, auch wenn dies nur im Geiste geschieht. Jeder hat genau diesen einen Ort, wo er sein will, vielleicht auch schon war und immer wieder im Gedanken dort landet. Die Produktion hierzu ist herausragend und passen für die Zeit und die Musik, Marcus Paquin war hier für das Einfangen des Gesangs und der Instrumente zuständig, wobei Rusty angeblich mit nur zwei Mikros aufgenommen wurde.  Er hat eigentlich genau das Zeug, um der nächste Jack Johnson zu werden.

Anspieltipps: Overflow, All My Desires, The Real

5/6 Punkten (Ich geh mir erstmal das Meersalz aus den Haaren spülen.)

Hein Cooper - The Art of Escape
(Quelle: Presskit von Ferry House Productions)
Surfdaten:
27.04. Hamburg, Übel & Gerfährlich
28.04. Berlin, PBHFCLUB
29.04. Köln, Die Kantine
30.04. München, Technikum

Donnerstag, 28. Januar 2016

6th Backstage Broadcast: Basement - Promise Everything

Was macht man als erstes, wenn man das erste Album auf den Markt gebracht hat? Genau, man nimmt sich eine Auszeit von mehr als zwei Jahren. Klingt vielleicht für den ein oder anderen komisch, aber genau das haben die Jungs von Basement aus dem Vereinigten Königreich getan.

2015 hatte man sich dann wieder zusammengesetzt und Musik geschrieben, woraus dann das Album "Promise Everything" entstand. Mag sein, dass es an der Pause gelegen haben mag, das Album klingt nach jeder Menge neuer Ideen, als ob jeder seine Idee einfach zu einem Musikstück formulieren durfte. Als wenn jeder dem anderen genug Raum gelassen hat, seine Ideen auszuführen. Auf der anderen Seite wirkt dies, als hätte jeder seine musikalischen Einflüsse 1 zu 1 umgesetzt. "Halo" und Oversized klingen zum Beispiel, als wurden sie von 311 geschrieben, Aquasun's Riff klingt wie der Mainriff von Be Quiet and Drive der Deftones, hier und da meint man auch Good Charlotte ("Blinded Bey") oder gar Rise Against (Promise Everything) zu hören. Das gestaltet das Album natürlich bunt und auch vielfältig und es gibt natürlich auch Titel, die klingen nach etwas eigenem, wie zum Beispiel "For You The Moon". Hier geht es mehr gen Post-Irgendwas, das merkt man schon an den Gitarren, die keine satten Riffs wiedergeben, sondern etwas leicht unharmonisch angerissenes. Auf der anderen Seite kann man sich natürlich auch hier fragen, ob es genau das ist, was man haben will, ein Album ohne gefühlte Linie, ohne den roten Faden. Vielleicht ist das auch ein Phänomen der Generation Shuffel?

Auf der Habenseite steht definitiv die Produktion, denn die ist fett und lässt nirgends Wünsche offen. Bass und Schlagzeug bekommen neben der Gitarre und dem Gesang genügend Platz. All das wird am 29.01. auf Run For Cover Records veröffentlicht.

Anspieltipps: Promise Everything, For You The Moon, Aquasun

4,5 von 6 Punkten (Für Good Deftones Against 311 a.k.a. die guten alten Zeiten)

Basement - Promise Everything
(Quelle: Soundcloud.com)

Ab Februar gibt es die Band zusammen mit Tiger Jaws live zu sehen:
14.02.16 Brüssel (BE), AB
15.02.16 Eindhoven (NL), Dynamo
16.02.16 Köln, Luxor
21.02.16 Hamburg, Knust
23.02.16 Berlin, Lido
25.02.16 Wien (AT), Arena
26.02.16 München, Strom
29.02.16 Zürich (CH), Dynamo
01.03.16 Stuttgart, Universum
02.03.16 Paris (FR), La Mécanique Ondulatoire

Mittwoch, 15. April 2015

Bandcamptage Vol. 142 / Backstage Broadcast PR

Das mit dem Glück ist so wie mit Licht. Entweder man hat es oder man hat es nicht... also das Glück. Heute kam aus dem Hause Backstage Broadcast eine E-Mail, das eine Band aus UK Ende Mai ein Album auf den Markt wirft. Delta Sleep sind vier Mannen, die sehr anspruchsvollen Rock und Mathrock spielen, mit ständig wechselnden Tempi und verfrickelten Gitarren hoch drei. Die neue Single heißt Lake Sprinkle Sprankle und ist der fünfte Titel des neuen Albums "Twin Galaxies", welches am 29. Mai auf Big Scary Monster erscheinen wird.

Delta Sleep - Twin Galaxy
(Quelle: Presskit von Backstage Broadcast)

Ich höre euch schon fragen, was das jetzt mit Bandcamp zu hat. Nun denn, ihre erste EP gibt es komplett kostenlos auf Bandcamp als Download. Die Länge umfasst etwas mehr als 23 Minuten, verteilt auf vier Titel. Hier zeigt sich sehr schön, wie die Band zu Beginn bereits ihren Stil gefunden hat. Mal etwas verträumt, dann wieder voller Elan und im nächsten Moment doch voll gebremst. Man merkt, dass diese vier Briten Spaß an der Musik haben. 

Delta Sleep - Delta Sleep EP
(Quelle: Bandcamp.com)
Das war ja schon fast Sommer da draußen. 

Sonntag, 30. November 2014

Ver-Flixt Nr. 13: Andrew Paley - Songs For Dorian Grey

Andrew Paley, seines Zeichens Frontmann von The Static Age, die wie hier im Blog bereits hatten, gibt auf „Songs For Dorian Grey“ fast genau den Gegenpol zur seiner eigenen Band. Schwingt man bei The Static Age noch beherzt das Tanzbein zu den Rhythmen, gibt sich Andrew auf seiner EP doch eher als Zupfer. Anders als bei White Rooms, dass schon stolze acht Jahre alt ist. Auch wenn er da nun alleine zu sitzen scheint, mit einer Gitarre auf dem Schoß, so gibt es durch die Produktionstechnik relativ viel Raum, erzeugt durch den Hall. Sieben Titel, also fast einer pro Jahr, haben es auf die EP geschafft, die es als - jetzt bitte einmal durchlesen und wirken lassen – Kassette und digitalen Download gibt. 

Der Trend, der vornehmlich bei Surf-, Garage- und Punkbands zu finden war, hat es nun also auch in das Singer-Songwriter-Genre geschafft. 

Andrew klingt nachdenklich, tiefsinnig und ist weitaus ruhiger. Das ganze passt irgendwie auch zu lauschigen Abenden im Winter oder Spätherbst, wo es schon früh dunkel wird und alle Menschen mehr Schichten anhaben als es Tage in der Woche gibt. Vergleiche mit William Fitzsimmons und Colin Hay sind möglich, wer einen Todd Hannigan findet, hat nicht ganz Unrecht. Es ist alles echt und handgemacht, es gibt keinen Pomp, keine Maschinen, die irgendwo nachbessern und die Nähe zum Musiker scheint zum Greifen nah. Wer in einer Sinnkrise steckt, Liebeskummer schiebt oder gerade vom Unglück verfolgt ist, der darf sich diese Kassette gerne zu Gemüte führen, alle anderen natürlich auch, die Stimmung kommt ganz allein. Veröffentlicht wird das ganze via Flix (Cargo-Records), „Feeling Detroit“ hat man auf die Soundcloud und Bandcamp geladen, wobei ab Releasedatum (05.12.2014) wahrscheinlich das ganze Album zu hören sein wird. Wem der Sound zusagt, der kann den Barden in Deutschland, Österreich, Belgien oder in der Schweiz einmal besuchen, denn er tourt einmal kurz durch Zentraleuropa.

5/6 Punkten


Andrew Paley - Songs For Dorian Grey
(Quelle: Presskit von Flix-Records)

Tourdaten:
30.11.14 – D – Dresden @ Groovestation (mit Northcote)
01.12.14 – D – Berlin @ Monarch (mit Northcote)
02.12.14 – AT - Wien @ Das Bach (mit Garett Klahn & Karl Larrson)
03.12.14 – D – Stuttgart @ Keller Klub (mit Northcote)
04.12.14 – CH – Zürich @ Bar Rossi (mit Northcote)
05.12.14 – D – Bielfeld @ AJZ (mit Garett Klahn & Karl Larrson)
06.12.14 – B – Machelen @ Club Kamikaze (mit Garett Klahn & Karl Larrson) FREE SHOW
07.12.14 – D – Hamburg @ Hafenklang (mit Garett Klahn & Karl Larrson)
08.12.14 – D – Oberhausen @ Druckluft (mit Garett Klahn & Karl Larrson)
09.12.14 – D – Bochum @ Neuland FREE SHOW
10.12.14 – D – Osnabrück (Secret Show)

Sonntag, 27. Juli 2014

Ver-Flixt Nr. 8 / Gunner Records: John Allen - Sophomore

Ihr kennt das sicher alle, man hört die ersten Klänge eines Albums, von einem Künstler den man nicht kennt. Wenn einem die Musik gefällt, wirft man den Browser seiner Wahl an und sucht im Internet nach dem Namen des Künstlers. Wenn man dann liest, wo John Allen herkommt, schlackern einem die Ohren. Der junge Mann kommt aus Hamburg, was man in Anbetracht der Klänge kaum glauben mag. Das Album klingt eher nach dem hohen Norden Kanadas, nach Irland oder gar Alaska. Eine Stimme, die schon viele Reibeisen abbekommen hat, wird begleitet von einer Akustikgitarre, die jeder erwartet. Aber, wie bereits umschrieben, klingt das hier nicht nach Jack Johnson. Denn zur Gitarre gesellen sich eine Geige, ein Bass, eine Ziehharmonika, eine elektrische Gitarre, ein Klavier und ein Schlagzeug. Wer die Augen schließt, wird förmlich auf das Klirren von Gläsern und ein das Jubeln und Grölen warten, welches von einer Horde von Gästen produziert würde, das kommt aber nicht. Denn eins ist klar, diese Musik gehört in verrauchte, irische Bars, in Holzhütten, wo es Moonshine und raue Feste gibt, wo Barhocker und Biergläser durch die Gegend fliegen und sich Männer alle paar Minuten um eine Frau prügeln um dann schlussendlich doch mit einem Bier anzustoßen und auf die Frau zu pfeifen. Die Geschichten, die John einem vorsingt, handeln von eben Frauen, in die man sich einfach verliebt, die aber keine Träne wert sind, von verflixten Silvesternächten und dem blöden Frühling. Verpackt wird das mit einigen englischen Flüchen, die hier und da eingestreut werden ...  John wirkt etwas verletzt. Die ganzen zehn Titel gehen runter wie Butter, angetrieben vom rauen Wind des Nordatlantiks, immer in den hohen Wellen, an der Grenze zum Kentern. Die Produktion weiß zu gefallen, auch wenn die Instrumentalisierung für unsere Breitengrade etwas aus dem Rahmen fällt. Aber genau das ist es, was man hier braucht, was neues, neue Gewürze im Regal lassen die Lieblingsgerichte eben in einem neuen Licht erscheinen. Erschienen ist diese Folk-Americana-Rock-Platte auf Gunner Records. Also, Whisky, Bier, Moonshine und Fäuste in die Höhe geschwungen und mitgetanzt und geschwoft. Das solltet ihr auch, denn der Barde ist mit seiner Entourage in Deutschland und Frankreich unterwegs.

27.7. D, Bremen - Breminale
30.7. D, Berlin - Schokoladen
08.8. F, Metz - La Chaouée w/ Joe Ginsberg
09.8. D, München - Free & Easy Festival w/ Joe Ginsberg, Ghost Of A Chance
10.8. D, Berchtesgarden - Kuckucksnest w/ Joe Ginsberg
11.8. D, Nürnberg - Hirsch w/ Frank Turner
12.8. D, Bad Kreuznach - The Majik Lounge w/ Joe Ginsberg
13.8. D, Meppen - Juz w/ Joe Ginsberg
14.8. D, Oberhausen - Drucluft w/ Joe Ginsberg
15.8. D, Altenburg - Finnegans w/ Joe Ginsberg
16.8. D, Berlin - Ramones Museum w/ Joe Ginsberg
30.8. D, Nalbach - Acoustic Open w/ Tim Vantol, Kreutzer
27.9. D, Hamburg - Kleiner Donner

Und was kann man Final zu diesem Album sagen? Nun, es hat die volle Punktzahl verdient, den Opener New Years Eve gibt es zum Beweis auf Soundcloud.

6/6 Punkten 

John Allen - Sophomore
(Quelle: Promopackage von Flix-Records)

Freitag, 30. Mai 2014

Soundcloudisch Vol. 10

Unter diesem Thema lief ja ewig nichts mehr. Versteht mich nicht falsch, es gibt viele gute Alben und Titel in der Soundcloud, aber nicht alles darf geladen werden. Das ist natürlich das gute Recht jedes Künstlers und auch jeder Band. 

Manchmal beißt einen förmlich das Glück, so auch bei dem Massive Attack-Tributemix von Funky Jeff. Wie, Massive Attack sagen euch nichts? Man kann diese Band aus UK getrost zu den Urgesteinen des Triphop zählen, mir wurde einst Ihr Album Mezzanine nahe gelegt. In München hat es mich gar einige Zeit begleitet, auch aktuell begleitet es mich häufig. Sind doch die Klassiker vie Teardrop oder Angel vertreten. Einige werden aufschreien, dass sie vielleicht was in einer Sendung über Illuminatenverschwörungen auf einem Privatsender aus München gehört haben könnten. Sicher ist das korrekt, das tut der Qualität aber keinen Abbruch. Wer also mal genau wissen möchte, was Massive Attack so treiben oder ohne Fernseher lebt (ihr GLückspilze), dann gebt euch das. Fans dürfen auch hier zugreifen, ist doch alles kostenlos. Also nicht nur streamen, sondern auch runterladen. 


Sonntag, 21. Juli 2013

Soundcloudisch Vol. 9

Ab und an wandere ich im Geiste durch meine Musikhistorie. So auch vor ein paar Wochen, wo ich sinnierte, über die Musik die früher mal auf Radio Fritz lief, wo man sich noch was traute und nicht den selben Kram spielte wie nun alle anderen Radiostationen in Brandenburg auch. Ein Grund mehr, warum ich kein deutsches Radio mehr höre, sondern auf CBC3 baue. 

Früher, da spielte Fritz jeden Freitagabend den "Blackboardjungle", wo natürlich Jungle lief, aber auch Dancehall, Reggae, UK Garage und 2-Step. Und eben genau das habe ich vor kurzem gesucht, gutes 2-Step/UK Garage Zeug und bin auf der Soundcloud fündig geworden. DJ Marc House Lamont nennt sich der junge Mann aus London. Auf seinem Mixtape, welches man sich kostenlos von der Cloud herunterladen darf, gibt es eben 2-Step und UK Garage auf die Ohren, dass alles in 45 Minuten. Wenn du geneigter Hörer mitwippen willst oder einfach nur entspannen, dann höre dir das Mixtape an und lade es dir auf deine Festplatte, denn das ist bisher einer der besten 2-Step-Mixe, die ich auf Soundcloud finden konnte, dem iGerät sei dank. 


Und allen anderen, die öfter mal reinlesen und reinhören, sei gesagt, es kommen auch wieder Lo-Fi Geschichten, sogar ganz bald, wieder von Bandcamp.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Soundcloudisch Vol. 8

Auch wenn es heute nichts von der Cloud zum Download gibt, so gibt es trotzdem doch etwas zum Downloaden. 

Kennt ihr die Band Purity Ring aus Kanada? Das Duo hat sich 2010 in Edmonton gegründet und macht seit jeher gute Musik, rein subjektiv betrachtet, obwohl ich glaube, dass es dem ein oder anderem von euch auch gefallen wird. Die Musik, die einem da durch die Boxen trällert, ist eine Mischung aus ambient angehauchtem Elektropop, total unaufgeregt und entspannt. Darüber singt dann Megan James. Die Instrumentaliesirung erfolgt durch ein quasi neu erfundenes Drumset, an welchem der Junge Corin Roddick sein bestes gibt. Dadurch, dass Rodick eigentlich ein Drummer ist, klingt die Musik auch recht beat-orientiert, denn der macht aus der Stimme von Megan und ein paar Soundschnipseln ... Musik.


Das Debutalbum Shrines wurde 2012 auf den Markt gebracht und hat sogar, man staune, den Weg in die CD-Regale der deutschen Städte gefunden. Mich begleitet die Musik eigentlich schon seit diesem Winter, sogar zum Snowboarden eignet sich das ganze hier. 
Vor kurzem habe ich auf ihrer Internetseite einen neuen Titel gehört, der ist etwas flotter, aber klingt immernoch markant nach den beiden. 



Genau diesen Track kann man, wenn man ihn denn mag, genau hier herunterladen, auf die hemische Festplatte, den mp3-Player, das iGerät, ein Smartphone oder oder oder. 

Und wie komme ich nun auf Soundcloud, werdet ihr euch fragen. Dort liegen einige Stücke vom Album Shrines, frei zum Streamen, nicht zum Downloaden. 


Und nun wünsche ich euch viel Spaß, beim Downloaden, Videogucken oder beim Streamen auf der Cloud... und ratet mal, woher ich die Band eigentlich kenne.

Samstag, 30. März 2013

Geburtstag... verpennt

Seit mehr als 12 Monaten gebe ich hier nun meinen Senf über Musik ab. Das erste Lebenszeichen enthielt nicht einmal Musik sondern gab nur den Startschuss für das ganze hier. 

In 152... in Worten, einhundertzweiundfünfzig, Posts ging es um Musik und Musikvideos, die mehr neben dem Mainstream liefen als darin. Natürlich ist in der Zeit viel passiert, vieles von dem ich vor diesem Jahr nicht einmal zu träumen wagte. Als ich hiermit begann, war ich in München Praktikant bei RomeSDS. Ich habe viele nette Menschen kennenlernen dürfen, dort und dann auch hier. Auch hat sich Musiktechnisch hier viel getan, einerseits genretechnisch, andererseits aber auch, was die Portale betrifft. Und natürlich das ganz große Glück, dass ich für Scene 2 Act Rezensionen schreiben darf und auch Interviews machen darf. Ihr, liebe Leser, dürft natürlich auch nicht vergessen, dass ganze hier auch Zeit in Anspruch nimmt, egal ob es nun für Scene 2 Act ist oder nur für Nebendemstrom. Darum gibt es auch Monate, wo man meint hier schon Grasbüschel zu sehen, die von rechts nach links durch das Bild wehen. Und es gab Monate, wo hier viel los war und die Besucherzahlen exorbitant hoch waren, gefühlt zumindest. Manche Posts wuden richtig häufig besucht, wie das Interview mit den Tall Ships und dann gab es Posts, die euch herzlich wenig interessiert haben. Mein Ziel ist es auch nicht, besonders viele Leser zu generieren, sondern euch viel gute, teils kostenlose Musik zu präsentieren, die weit ab vom Mainstream ist. 

Einige von euch kenne ich persönlich, den Großteil wohl eher nicht. Es gab natürlich auch Kritik, sei es am Genre, was hier manchmal aufblitzt, oder anderen Dingen, die aber dazu führten, dass man nun Bands kennt und mag, die nirgends im Radio laufen oder zumindest nicht auf Sendern, die man in Deutschland über UKW empfangen kann. Ab und an Stand auch CBC3 Pate, vielleicht sollte ich wirklich mal nach Kanada reisen oder gar auswandern. 

Hier und da habe ich auch sowas wie einen Bildungsauftrag erfüllt, wir haben erfahren, was Adem Mahmotoglu vom 33rpm Store über Simfy und Spotify denkt und wir erfuhren auch, warum Musiker aus Deutschland sich gerade der Englischen Sprache bedienen und nicht ihrer Muttersprache. 

Natürlich war nicht immer alles kostenlos zum Herunterladen da, manchmal habe ich nur ein Video hier hingestellt, weil ich den Titel famos finde und ihn euch, der breiten und bunten Leserschafft, präsentieren wollte. Vielleicht habe ich euch auch hiermit angeregt, selbst nach neuer, unbekannter und toller Musik zu suchen, einfach weil ihr es so wolltet. Es lohnt sich alle Mal, einfach zu schauen, was es so im Netz gibt, legal und völlig frei. Sonst hätte ich vor 5 Jahren nicht angefangen selbst danach zu suchen. Und nun? Tja, ich werde hier weitermachen, in den gewohnt unregelmäßigen Abständen. Zum Einen finde ich nicht immer Musik, die ich hier so einfach hinstellen würde; zum anderen gibt es Musik, Alben, die man einfach öfters gehört haben muss, weil die Qualität extrem gut ist, sodass man genug schreiben kann und der Band auch gerecht wird. Zum Abschluss nun noch ein paar Videos. 





Purity Ring - Belispeak from BREWER on Vimeo.



Incubus - Promises, Promises from Karim Youssef on Vimeo.




 Und wie sagte eine gute Freundin zu mir einst: "Das ist die Ironie deines Lebens: kaum Geld in der Tasche, keine Freundin ABER du entdeckst immer wieder neue Musik." ...

Sonntag, 10. März 2013

Soundcloudisch Vol. 7

Das ist echt erst der siebte Eintrag unter diesem Thema?


Kennt ihr das, wenn Freunde auf einem sozialen Netzwerk ein Musikvideo teilen und ihr euch das Ding mit Gefallen mehrfach anhören müsst? So erging es mir vor geraumer Zeit. 



Der Sound dieses Titels hat sich bei mir dermaßen eingebrannt, dass ich einfach mal die allmächtiger Suchmaschine mit den zwei "O" bemüht hab und fündig geworden bin, eben auf der Soundcloud. Dort habe ich die ganzen Sets des jungen Künstlers, sein Name ist Gramatik und er stammt aus Slowenien, nach genau diesem Titel durchforstet. Bis ich dann endlich genau das Set gefunden hatte. Das Album, auf dem der Dungeon Sound liegt hört auf den Namen "Street Bangers Vol. 3". Erstmal hört hier rein.



Wie ihr hören könnt, gibts hier Mixtape-Beats auf die Ohren. Ich mags, besonders eben Dungeon Sound. So frisst sich dieser angenehm unaufgeregte Sound durch den Gehörgang in eure Synapsen und, bei Gefallen, lässt er euch nimmer los. Zu einigen Titel würd ich mich gern nen Hang runterwerfen, mit dem Brett unter den Füßen, versteht sich. Nicht zu vergessen, bitte ne fette Lage Schnee. 
 
Und wozu das ganze Geschreibe hier? Der Junge hat die Stree Bangerz Vol. 1 bis 3 komplett auf einen Torrent geladen und schert sich nicht darum, dass er dafür Geld bekommen könnte. Also klickt ihr den Link unter dem Set an, der euch zum Torren führt oder ihr bemüht die Suchmaschine eurer Wahl und ladet euch das Album von irgendwo anders her. Alles, ganz legal und ohne schlechtes Gewissen.