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Donnerstag, 23. April 2020

Boston Manor - Glue (Pure Noise Records/Uncle M)

Kennt ihr dass, wenn ihr einen Musiktitel auf eurem Handy oder einem Gerät anmacht, dessen Lautsprecher nicht gerade der Rockmusik gewachsen sind? Der Opener Everything is Ordinary von Boston Manor klingt genau so. Aber keine Angst, die Jungs aus Blackpool sind schon seit 2013 unterwegs und mit Glue gibt es das dritte Album des Quintetts.

Dabei treffen auf dem Langspieler teilweise längst verloren geglaubte Genres aufeinander. Man findet neben Emo, Punk und eben Noise auch Alternative Rock. Man will sich eben nicht ganz festlegen lassen, wobei die Bandmitglieder sagen, dass sie auf dieses Album hingearbeitet hätten und es ihnen bei der Produktion gleich war, wie das Album auf der Bühne klingen würde. Man ist sich seiner Sache also sehr sicher. Man ist aber nicht übergriffig, trotz der oben genannten Genres. Die eigenen  Ideen fließen ein, man wirkt auf jedem Track sattelfest, auch wenn dieser ein komplett anderes Metier auskleidet, als der darauf folgende Titel. Der Zuhörer kann sowohl headbangen als auch schweben (zumindest gibt es Titel, in denen man das fühlen kann), je nach Gemütslage mag man mal den einen Titel mehr als den anderen, wobei man auch absolute Dauerbrenner geschaffen hat. Allein der Titel "Plasticine Dream" wirkt, als hätten ihn Filter 1999 aufgenommen, wirkt aber extrem nach und kann als eines der Highlights durchgehen. Es winken aber auch andere Bands der Insel akustisch durch die Studiofenster. Wen ihr aber da genau hört, könnt ihr selber entscheiden. Es sind aber Bands, die jeder kennt und von einigen nicht gemocht werden.

"Glue" wirkt, trotz der schweren Themen (digitalisierte Welt Verschwörungstheorien und Diktatoren), die aktuell die Runde machen, kurzweilig. Man fühlt sich nicht gleich dazu verdonnert ein Manifest zu hören. Das gesamte Werk erschließt sich zuerst über die Aufmachung, die Instrumente und die Spannungsbögen die an allen Ecken und Kanten gespannt werden. Später fallen einem dann auf eimal Wortfetzen auf die Trommelfelle und in die Gehirnwindungen. Der "Was habe ich da gerade gehört"-Effekt tritt ein und dann ist drin, zwischen den Rattenfängern, den Einsen und Nullen und erlebt komische Liebschaften. Der letzte Track heißt "Monolith" und so ähnlich läuft er auch ab. Er nimmt nochmal alles auf, was man auf dem Album findet und schickt einen mit einem Klavier aus dem "Kleber" heraus. Der Zuhörer muss dann erstmal alles sacken lassen. Es vergehen keine 50 Minuten, bis man durch ist, danach ist man selber durch.

Release: 01.05.2020
Label: Pure Noise Records

Anspieltipps: Plasticine Dreams, On A High Ledge, Brand New Kids

5/6 Punkten (Vielschichtigkeit auf einer Platte.)

Boston Manor - Glue
(Quelle: Presskit von Uncle M)

Freitag, 10. August 2018

Gunner Records die 12te: Alias Caylon - Where There Be No Land

Wie schreibt man ein Album, welches einen so signifikanten Anfang hat, so dass man sofort weiß, um welchen Künstler und um welches Album es sich handelt? Die Mannen von Alias Caylon wissen wohl irgendwie, wie das funktioniert. Crossed Out lädt einen sofort ein, auf eine Reise, zwischen vielen Spielarten des Rocks. Man hört auch ein paar Bekannte, ohne aber seine eigene Klangfarbe zu veraten. Billy Talent oder auch Muse winken in Titeln wie Most Boring Scenario oder Lest We Forget. Dabei geht es nicht immer nur geradeaus, man legt sich auch gerne mal vertrakte Rhythmen in den Weg um dann genüsslich darauf herumzureiten, anders kann sich der Ritt des Basses über die Trommeln in No Air No Castle nicht erklären lassen.

Es entstehen auch gern immer wieder große, richtig schön ausstaffierte Ebenen vor einem, die sich dann immer näher an einen heranschmiegen. Nebenher gibt es Wechselspiele zwischen lauten, epischen Passagen und ruhigen Momenten des Innehalten, es Besinnens um dann am Ende doch nochmal auszubrechen und alles in Pomp und Trara aufzulösen, wie es vielleicht My Chemical Romance zu ihren besten Zeiten taten. Wie bereits erwähnt, gibt es hier nicht nur die Abziehbilder der großen Idole auf die Ohren, man bekommt anständige Kost, die einen sättigt und zu mehr verführt als zu einem einzigen durchlauf. All die Wechselspiele, die gute Produktion und die Ideen könnten diesen Langspieler zum Album des Jahres machen. Wer sich das Album kauft, bekommt zehn Titel verteilt auf 47 Minuten, also ordentlich etwas für sein Geld. Wer dennoch eine Entscheidungshilfe braucht, kann sich das Album schon komplett auf Youtube anhören. Ab dem 17.08. gibt es dann auch Platten und CDs.

Anspieltipps: Dog In The Fog, Most Boring Scenario, Secret Dealings

6/6 Punkten (Da zahlt sich Erfahrung aus.)

Alias Caylon - Where There Be No Land
(Quelle: Presskit von Gunner Records)

Samstag, 2. September 2017

Die 25. Fleet Union: LIRR. - God's On Our Side; Welcome To The Jungle

Vielleicht erinnert sich noch jemand an LIRR., die wir hier im März 2016 hatten? Seit dem hat sich einiges getan. Man hat jemand mit ins Boot (an die Gitarre und das Mikrofon) geholt und war fleißig was das Aufnehmen von Titeln angeht.

Denn was auf Ihrer ersten EP noch sehr viel Emo war, ist nun einem großen Blumenstrauß gewichen, voller Genres, die man wohl gerne hört. Man bindet auf zehn Titeln, verteilt auf 28 Minuten alles gut zusammen, ohne das etwas negativ auffällt oder gewollt und gestreckt wirkt. Ob das am fünften Mann im Bunde liegt? Hier trifft Gitarrengewitter und wildes Geschrei auf Beats, Loops, Synthies und Trompeten. Richtig gelesen, in "Sour Pt. 2" gibt es ein Blechblasinstrument zu hören, wer es gefunden hat, darf es für sich behalten. Die aufgeführte Diversität trägt einem auch alte Bekannte vor das Trommelfell, die vor fast zwanzig Jahren Genregrenzen durchbrochen und neu gesetzt haben. Incubus zum Beispiel: Wer bei "MTV" nicht an Are You In von der Band aus Kalifornien denken muss, hat wohl unter einem Stein gelebt oder hört noch immer eine der regionalen Radiostationen aus Deutschland. Der Text hierzu ist jedoch leicht deprimierend, da es um den ganzen Blödsinn geht, der in Funk, Fernsehen und Kino kommt, vom Internet ganz zu schweigen.

 Die 2000er Version von hed (p.e.) geben akustisch ebenso ein Gastspiel, denn das Intro von "Chicago Pt. 1" erinnert stark an das Outro von Bartender und bleibt auch auf der gesamten Länge noch entspannt. Emo kann man aber immer noch, man trägt den Sound in "Down" und This House Is Clean, Baby nur eben in die Jetztzeit und stellt sich fett auf.

Das lässt sich über gesamte Album schreiben, auch wenn es leider recht kurz geraten ist. Fin Wiese von der Tonpension und der Leipziger Magnus Wichmann haben alles richtig gemacht und die Ambitionen und die Ideen des Quintetts aus dem hohen Norden perfekt eingefangen. Gute Momente auf God's On Our Side; Welcome To The Jungle gibt es zu Genüge, zum Beispiel in "Jungle Pt. 2" ab der Mitte, wo man sich aufgrund des Bass- und Gitarrendrückens den Nacken stark überstrapaziert oder das elektrische Bassgewitter auf dem Ende von "Chicago Pt. 1", was völlig unangekündigt durch die Türe stürmt und den Zuhörer mit der Frage "Passt das?" schmunzeln lässt. Zum Ende werdet ihr dann von sirenenartigen Gitarren hinausgetragen, aus dem Album. Ab dem 08.09. wird euch der Langspieler durch die Tore des Grand Hotel van Cleef gereicht.

Anspieltipps: Jungle Pt. 2,  Chicago Pt. 1,  This House Is Clean, Baby

6/6 Punkten (Was macht dieser ominöse, goldene Puma hier?)

LIRR. - God's On Our Side;
 Welcome To The Jungle
(Quelle: Presskit von Fleet Union)

Wer sich im Dschungel mit Band verlieren will, kann dies auch live machen:

08.09. - Flensburg, Volksbad
04.10. - Hamburg, Kleiner Donner
05.10. - Leipzig, 4rooms
06.10. - Freiburg, White Rabbit
08.10. - Münster, Baracke
11.10. - Köln, Tsunami
12.10. - Berlin, Badehaus
13.10. - Jena, Baracke
14.10. - Darmstadt, Oettinger Villa

Freitag, 16. Juni 2017

Die 22. Fleet Union: Alpha Male Tea Party - HEALTH

Viel Lärm ohne Gesang, zumindest fast, dass ist die Band Alpha Male Tea Party aus Liverpool. Dieses Trio schafft es, Sounds vieler Genres aus dem Rock- und Metal-Bereich so zu verknüpfen, dass einem der Nacken nach dem ersten Durchlauf definitiv schmerzen wird, dabei drückt das Trio nicht mal pervers irgendwo aufs Gas.

Von Beginn an schafft man mit Gitarre, Bass, Drums und den dazugehörigen Effekten Landschaften, die man mit eigenen Gedanken füllen kann. Man könnte es sich so vorstellen, als wenn Dredg ("No More") mit den Deftones ("Ballerina") rumgemacht hätten und dabei die Gesangsspuren vergessen haben. Also durchaus geil. Der Spagat reicht von ruhig trudelnden, fast alternative-rock-triefend Stücken, wie "Have You Ever Seen Mik" bishin zu Fast-Metalcore-Brechern, wie I Still Live At Home oder die letzten paar Sekunden von "Don't You Know Who I Think I Am", nur eben ohne Gesang. Zwischendrin gibt es dann Tracks, die erinnern an Anime-Serien aus den 2000ern oder an die Menümusik aus Computerspielen, ebenfalls aus den Nullerjahren.

Den Gesangspart kann man sich optional selbst hinzudenken oder singen, genug Platz ist eigentlich da, die geschaffenen Klangteppiche heben sogar fast ab, so viel Atmosphäre schafft das Dreiergespann. Einen kleinen Bruch, was die Gesangsfreiheit angeht, gibt es am Ende, auf den letzten eineinhalb Minuten von "No More". Man wird belohnt, es ist so erlösend, man kann nicht anders als blöd in die Welt hinauszugrinsen und das will nach mehr als 40 Minuten purer instrumenteller Beschallung schon was heißen. Die Produtkionsqualität ist anständig und fast 44 Minuten Spielzeit verteilt auf zehn Titel sind mehr als angenehm, bei maximalem Repeatfaktor. Veröffentlicht wird HEALTH am 23.06. auf Big Scary Monsters.

Anspieltipps: No More, Have You Ever Seen Mik, Powerfull and Professional

6/6 Punkten (Fast sprachlos!)

Alpha Male Tea Party - HEALTH
(Quelle: Presskit von Fleet Union)

Freitag, 22. April 2016

Neues aus dem CD-Regal, Ausgabe 5: Deftones - Gore

Ein Deftones-Album ist nicht immer einfach, weder für die Band noch für den Zuhörer. Seit dem weißen Pony weiß man, dass man dieses eigentlich nicht mehr toppen kann, zwischendurch gab es auch noch ein paar persönliche Probleme, sei es mit Rauschmitteln oder auch untereinander. Für den Zuhörer erschließen sich die Alben auch nicht immer sofort, es sei denn man ist der absolute Fanboy oder ein Fangirl, aber das ist nur eine wage These.

Der mediale Hype um diese Band scheint aber auch nicht abzureißen, weil man eben weiß, was für eine Qualität die Deftones mit jedem neuen Langspieler an den Tag legen, auch wenn es die Band vielleicht nicht so wahrhaben mag. War Koi No Yokan noch recht drückend produziert, gibt es auf Gore mehr freiräume und auch einen Blick über die Schulter in die Vergangenheit der Rockmusik, in dem man, wie in Doomed User, neben den Achtsaitern mal eben einen Gitarrenpart in den Vers packt, als sei man in den Achtzigern gelandet. Das könnte auch an den Vorbildern von Chino Moreno liegen, ihr wisst schon, dem Sänger der Band. Wurde man auf dem Vorgänger gleich richtig fett überrollt, winkt einem Gore mit Prayers/Triangles erstmal lieb zu und lädt zum genauen hinhören ein. Wie bereits erwähnt, dass ist hier keine leichte kost, sondern Haute Cuisine, etwas für den Musikgenießer, der sich auch einfach mal so hinsetzt oder legt und bewusst der Musik lauscht, feine Nuancen wahrnimmt und sich vielleicht auch darüber freut. Dennoch wissen die Bandmitglieder, wo der Hammer hängt und können teilweise richtig derbe austeilen, wie in Gore, auch wenn der Titel zu Beginn recht langsam anrollt, die Wut in der Chinos Stimme, als wären die letzten sechzehn Jahre nie gewesen. Allein diese Konstanz ist es wert, sich nicht nur von einer, sondern von mehreren Seiten zu nähern, zumal der fast eigenwillige Sound, dem keine Beschreibung so recht passen will, hängen bleibt. Man kann irgendeinen Titel der Band anwerfen, außer vielleicht von Adrenalin, man wird diesen Sound immer wieder erkennen. Das Rezept für genau eben diesen einzigartigen Soundteppich werden alle Mitglieder sicher mit ins Grab nehmen, akut mag einem aber auch keine Band einfallen, die einen ähnlichen Sound hat. Ob es am Gesang liegt? An der Atmosphäre aus den Instrumenten, analog wie digital, gemischt mit dem vokalen Einsatz, der zwischen zwischen himmlischen Klängen bis hin zum infernalen Biest alles abdeckt? Aber man wird den Gedanken auch nicht los, dass man zu diesem Album, so wie auch zu all den anderen Alben, außer Adrenalin, Sex haben soll, mit verschiedenen Rhythmen und unterschiedlicher Härte. Was die Deftones wohl selbst von dieser hier aufgestellten These halten würden? Wer weiß.

Die Produktion ist, wie auch sonst, über alle Zweifel erhaben, auch wenn man wohl einen zweiten Mix bestellt hatte, weil der erste der Band überhaupt nicht gefallen hätte, deswegen soll sich das VÖ-Datum auch auf den 08.04.2016 verschoben haben. Ursprünglich war der Plan, das Ding im letzten Jahr auf den Markt zu hieven. Ob es vielleicht auch mit den Anschlägen im Bataclan zu hat, das wissen nur die fünf Mannen.

Anspieltipps: (mal davon abgesehen, dass man dieses Album am Stück hören sollte)

Doomed User: Hier geht es mit Brechstange in Form eines Achtsaiters fett voran, gepaart mit Chinos infernalem Gesang geht gen achtziger, ihr wisst schon, dieser verrückte Gitarrenpart in den Versen. Hier zeigt sich, dass die Deftones auch noch hart können.

Hearts and Wires: Das Intro wirkt zwar recht lang, man wird von Gitarren, Bass und Synthesizer getragen, bis der Bass und Stephens Gitarre um die Wetter drücken, während im Hintergrund die Stimme von Chino wirkt. Atomsphärisch ist dieser Titel sehr dicht bepackt.

Rubicon: Von einem Schlagzeug wird man hier direkt ins Meer der Unruhe geworfen und Chino brüllt dir erstmal ins Gesicht, bevor er dich zum Sitzen auffordert, während im Hintergrund Gittare und Bass wütend wettern. Die Auflösung des Knoten um Refrain weiß einen glücklich zu stimmen.

6/6 Punkten (Wo kommen denn jetzt bitte die pinken Federn her?)

Deftones - Gore
(Quelle: deftones.com)


Wer auf die Flamingos steht, sollte sich diese Daten merken:
03.06.16 London (UK), The SSE Wembley Arena
04.06.16 Mendig, Rock am Ring
05.06.16 Nürnberg, Rock im Park
07.06.16 Milan (IT), Trezzo Sull'adda Live Club
08.06.16 Interlaken (CH), Greenfield Festival
10.06.16 Paris (F), Download Festival Paris
11.06.16 Derby (UK), Download Festival
12.06.16 Nickelsdorf (AT), Nova Rock 2016
14.06.16 Köln, Palladium
15.06.16 Berlin, Columbhiahalle
17.06.16 Aarhus C (DK), Northside Festival
18.06.16 Reykjavik (ISL), Secrete Solstice 2016

Mittwoch, 23. März 2016

Youtubisch Vol. 24

Erinnert sich noch jemand an die Silver Snakes? Die hatten wir hier mal im Review. Aktuell wurde bereits im Februar der Nachfolger Saboteur auf den Markt gebracht. Wer den Sound vom Vorgänger kannte, wird sich wundern, wenn er das Musikvideo zu "Glass" auf die Augen und Ohren bekommt.

Nicht nur das man am Anfang denkt, dass man es eher mit einer Industrial-Band wie den Nine Inch Nails zu hätte, nein, es zeichnet sich dadurch ein relativ finsteres, akustisches Klangfeld ab. Keine Sorgen, an die Gitarren wird immer noch gegriffen. Zwar ist der Drive vom Album davor etwas raus, dafür gibt man sich vertrackter und abstrakter, nicht mehr so straight forward, eher im Zickzack. Mit dem Gesang und einigen Zwischenparts kommt man dann auch noch locker an die Bands von Keenan ran, was will der Musikfan eigentlich mehr?

Silver Snakes - Glass (Offizielles Musikvideo)
(Quelle: Youtube.com)
Immer dieses Rumeiern. 

Die 11. Fleet Union: LIRR. - Ritual EP

Vier Jungs aus Flensburg, 21 Minuten, eine EP, am Stück im Spätsommer 2014 live aufgezeichnet. So könnte man mit Wohlwollen versuchen, dieses kleine, dennoch qualitativ hochwertige Machwerk beschreiben. Aber fangen wir vorne an, auch wenn man sich an vier Titeln nicht so lange aufhalten kann.

Auf der Facebookseite der Band steht irgendwas mit Emo, war das nicht irgendeine Musikrichtung, in der Männer über verflossene Beziehungen gesungen haben oder ist das wieder nur ein Klischee, was der ganzen Musikrichtung anhängt? Zu Beginn der EP, der Titel hört auf den Namen "Teeth", stellen sich einfach zwei Gitarren auf, um dann von einem bollerndem Bass und einem richtig fett abgestimmten Schlagzeug begleitet zu werden. Wie bereits erwähnt, wer sich die EP gibt, der mag kaum glauben, dass das ein Mitschnitt ist. Die Gitarren bäumen an viele Stellen regelrecht auf und drängen einen in die Ecke, wobei er Bass und das Schlagzeug dir ins Genick treten. Wenn der Gesang einsetzt, gibt es hier ein buntes Blumenfeld, voller verschiedener Blumensorten, manche davon sind sogar recht bissig, also Obacht geben beim Pflücken. Veröffentlicht wird die Ritual EP am 01.04. auf Through Love Records und die Sinlge Tounge könnt ich euch kostenlos oder für einen Preis, der lieb ist, von Bandcamp laden.

6/6 Punkten (Mitreißend, kraftvoll, verspielt, was haben eigentlich alle gegen Emo?)


LIRR. - Ritual EP
(Quelle: Presskit von Fleet Union)

Mittwoch, 16. März 2016

Deftones mit Stream zu "Doomed User"

So schnell kann es gehen. Gab es vor eineinhalb Monaten mit Prayers/Triangles die erste "Single" zum neuen Album "Gore", welches am 08.04.2016 das Licht der Welt erblicken wird, gibt es ab heute auf SiriusXM heute den Titel "Doomed User" zum Streamen.

Mit "Doomed User" machen die Deftones mittels Brechstange gleich mal eben klar, wie so eine Tür zu funktionieren hat. Die Achtsaiter packt dich neben dem Gesang von Chino gleich beim Nacken und drückt dich an die Wand. Man merkt, dass es Sektionen gibt, in die das alles unterteilt ist. Wobei sich der Gesang nicht immer gleich zur Gitarre verhält. Im Refrain machen die Deftones wieder einen auf Schweben, Fliegen, Lieblich, fast harmonisch, nur um dir zu sagen, dass du doomed bist, also ruiniert. Ebenso macht sich ein Gefühl der Schizophrenie breit. Wer "Diamond Eyes" oder auch Koi No Yokan mochte, vielleicht auch wegen der tiefen Gitarren, darf hier gerne seine Ohren drauf werfen. Alle anderen, die die Deftones so oder so schon mochten natürlich auch.

Gestatten, die Deftones
(Quelle: Presskit von Velvet Hammer)

Dieses Jahr wird die Band auch auf einigen Bühnen in Deutschland zu sehen sein:

03.06. - 05.06. Vulkaneifel, Rock Am Ring
03.06. - 05.06. Nürnberg, Rock Im Park
14.06. Köln, Palladium
15.06. Berlin, Columbiahalle

Ob das mit dem Interview klappen wird, dass weiß niemand genau, aber noch ist nicht aller Tage Abend.

Mittwoch, 2. September 2015

4th Backstage Broadcast: mewithoutYou - Pale Horses

Dieses Fünfergespann stammt aus Philadelphia und macht seit 2001 Musik und kommt nun mit dem sechsten Album um die Ecke. Auch wenn mewithoutYou (keine Sorge, die schreibt man so) aus der Zeit des Nu-Metal stammt, so geht es auf dem Album kein Stück in diese Richtung. Eher erinnert das alles an die 90er, als es Bands aus UK zu etwas gebracht haben, mit Gitarren und allem anderem am Start, samt leicht schrägem Gesang. Genaueres fände man wohl unter der Beschreibung Post-Hardcore. Dennoch ist man mit dem Sound relativ nah am aktuellen Zeitgeist, was durchaus verrückt klingen mag. Stellenweise erinnert das ganze ein wenig an Dredg zu Zeiten von Catch Without Arms oder auch Leitmotif, man portiert Grunge, Rock und Alternativerock aus dem letzten Jahrtausend ins jetzt und wirkt keinesfalls obsolet. Es gibt Titel, die beginnen als Ballade um dann zu explodieren, wie Mexican War Streets oder Red Cow, andere laufen direkt ineinander über, ohne das man es merkt, was dann zu einem abgerundeten Musikerlebnis führt. Das Album läuft ohne große Aufreger durch, manchmal muss man gucken, wo man ist, da man durch dieses Ineinanderlaufen etwas die Orientierung verliert.

Die Produktionsqulität lässt keine wünsche offen, alles ist da, wo es hingehört. Es gibt zwar hier und da ein paar Parts, die wirken, als würde man den Sänger durch einen Telefonhörer wahrnehmen, das ist aber ein stilistisches Mittel. Auf fast 43 Minuten verteilen sich das Leid des Sängers und die Ungerechtigkeit dieser Welt, welches er mal mit voller Inbrunst und überschlagender Stimme vorträgt, mal mit ruhigem Gesang (durch dieses Telefon eben). Wie gesagt, zwischen Sturm und Flaute ist hier alles dabei. Bereits am 24.07. erschien Pale Horses auf Big Scary Monster /Alive (in UK und EU sogar mit einem Bonustitel).

Anspieltipps: Watermelon Ascot, Red Cow, Birnamwood

5/6 Punkten (die Musik passt fast zum Herbst)

mewithoutYou - Pale Horses
(Presskit von Backstage Broadcast PR)

Donnerstag, 26. Februar 2015

Die 1. 4Ma: Incubus - Absolution Calling (Single)

Incubus, diese Band aus dem sonnigen Calabasas (CA) hatte schon seit geraumer Zeit auf diversen sozialen Plattformen damit geworben, dass sie wieder an neuer Musik basteln und ein paar Schnipsel gab es bereits hier und da zu hören. Nun haben sie zur EP Trust Fall (Side A) ihre Single veröffentlicht, die sich Absolution Calling nennt. Was bekommt man nun, wenn man sich diese Single über die bekannten Wege kauft, streamt oder sich vielleicht das Lyric-Video gibt? 

Einerseits beginnt der Titel recht elektronisch, man möchte da unweigerlich an die elektronischen Ausflüge von Dredg denken, die nirgends so wirklich gut angekommen sind. Dann setzt Ben Kenny mit seinem Bass ein, gefolgt von Mike Einziger an der Gitarre und schon wähnt man sich in Zufriedenheit, denn - man höre, lese und staune - die Band hat ihre Experimentierfreude wieder entdeckt und schleudert hier mal eben einen Titel raus, der an die Zeiten aus A Crow Left Of The Murder ... oder Light Grenades erinnert. Die Gitarre produziert hier, dank der Pedalerie von Mike, außergewöhnliche Sounds und der Bass drückt und erinnert an die Live-Perfomance von Drive von der Red Rocks-DVD. Das Brandon singen kann, steht natürlich außer Frage und weiß man nicht erst seit Make Yourself. 

Was hier aber natürlich im Raume steht, ist die Frage, ob die EPs (geplant sind ja zwei) nun wieder experimentell klingen werden, oder zumindest die erste, oder ob uns die Band hier einen Bären aufbindet und der Rest der Platte wieder, wie If Not Now, When?, zum Kuscheln einlädt. Wir dürfen also gespannt sein. Hier erfahrt ihr bald mehr.

6/6 Punkten (weil diese Single überzeugt)  



Incubus - Absolution Calling (Single)
(Quelle: Zur Verfügung gestellt von Die 4MA)

Samstag, 21. Februar 2015

Jamendosis Vol. 22

Ja, nachdem wir hier dem Hype der Deichkinder gefolgt sind und uns geistig die brüllende Becca der Marmozets vor Augen geführt haben, kann ich, der Blog, immer noch kostenlos. 

Heute macht Great White Buffalo mit dem gleichnamigen Album das Rennen. Warum? Nun, es klingt wie eine Zeitreise in die 90er Jahre, der Intros der Serien auf Nickelodeon. Sehr entspannt legt sich der große, weiße Büffel aus Los Angeles auf dein Trommelfell und lädt zum Kramen in alten Fotoalben ein oder einer entspannten Tour auf dem Fahrrad. Mit Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang geht es hier auf der Welle des Indierock gen Sonnenuntergang. Das mit dem Reim war unabsichtlich, kann aber passieren, nach so viel Geschlacker. Sechs Titel gibt es hier für 0 Cent, die Creative Common License macht es möglich. Gut für das Portmonnaie.

Anspieltipps: Likely Story, Sleepwalk


Great White Buffalo - Great White Buffalo
(Quelle: bandcamp.com)

Sonntag, 8. Februar 2015

Ver-Flixt Nr. 16: Teil 1 des Interviews mit New Native vom 17.01.15

Wie das nun mal so ist, wenn man sich versteht und dann ein gutes, aber eben auch langes Interview. So war dies auch mit New Native aus Wien. Somit werde ich das in Teile separieren, damit ihr nicht so viel Textwüste habt.

--

Ihr seid New Native. Stellt euch doch der Reihe nach alle mal vor!

Michael: Ich bin der Michi, ich spiele Gitarre und singe.

Christian: Ich bin der Christian, ich spiele auch Gitarre und singe die zweite Stimme.

Alex: Ich bin der Alex und spiele Schlagzeug.

Klaus: Und ich bin der Klaus und bin nur so mit.

(alle lachen)

Simon+Alex+Christian+Michael=New Native
(Quelle: http://www.newnativeband.tumblr.com/)

Wir habt ihr eigentlich alle zueinander gefunden?

Christian: Wir haben alle schon von vornherein in verschiedenen Bands gespielt. Zum Beispiel haben Michi und ich vorher zusammen in einer Pop-Punk-Band zusammen gespielt. Simon, unser eigentlicher Bassist, spielt in einer Hardcore-Band. Alex spielt in einer Band, mit der unsere vorherige Band mal zusammen gespielt hat, das heißt, dass das etwas kompliziert ist. Wir hatten alle schon vorher Bands und so haben wir uns alle irgendwie kennengelernt. Ich bin auch erst später eingestiegen, Michi, Simon und Alex haben das alles eigentlich angefangen.

Wo du gerade das Wort Pop-Punk-Band erwähntest. Ist das eher ein österreichisches Phänomen? Denn mir fallen da noch Damn Mondays aus Salzburg und CANS aus Linz ein. Mit denen hatte ich auch schon mehr oder weniger viel Kontakt gehabt. Mir fällt gerade auch keine Pop-Punk-Band aus Deutschland ein.

Michi: In Deutschland hat es sich einfach nicht so durch gerungen, in Österreich waren wir so um 2011, 2012 in Pop-Punk-Bands. Im Anschluss zu unserer ersten EP sind Damn Mondays und CANS aufgekommen und haben das dann weiter getragen, als wir dann das Handtuch geschmissen haben. Aus Deutschland fällt mir auch keiner ein... Story Teller aus Dessau?

Wenn man mal so in die deutsche Musiklandschaft schaut, dann gibt es ja unzählige Bands. Deshalb ist es auch lustig, dass wir hier gerade über Damn Mondays reden, die in Deutschland aber kein Mensch kennt.

Alex: Das sind auch Freunde von uns.

Da haben wir die Frage, wie es um die Musikszene in Österreich steht, eigentlich schon viel früher angeschnitten, als eigentlich geplant. Wenn man sich das so ansieht, dann kennt man Money Boy, die Vamummtn...

Michi: Du hast es hier gerade mit Money Boy Fans zu tun...

Echt jetzt?

Alex: Wir feiern den Boy.

Man kann also Primät fest halten, dass es bei euch solche Trends, wie den Pop-Punk aktuell gibt.

Christian: Auf jeden Fall, da sprießen dann alle möglichen Bands aus dem Boden und vergehen dann halt. Und dann geht es in einem anderen Genre weiter.

Michi: Es ist halt auch lustig zu sehen, dass Bands in irgendwelchen Hardcore-Bands zusammen waren, sich auflösen und die Leute sich dann in anderen Bands wieder zusammenfinden. Im Endeffekt sind die Bands, die ich kenne, immer die selben Leute und die wir auch alle kennen. Wir waren in Hardcore-Bands, in Pop-Punk-Bands und haben uns dann eben zusammengerauft und eine neue Band gegründet.


Michi @ Magnetclub Berlin (17.01.15)
(Shot: AS-Pictures|Quelle: http://stageload.org)

Hängt das vielleicht auch mit der Fläche zusammen? Österreich ist ja nun etwas kleiner als Deutschland, dass man sich dann sagt: „Ich fahre mal eben zwei oder drei Stunden in's Land und bin dann in Linz oder Wien und bin dann mit einer anderen Band unterwegs“.

Michi: Ich denke schon, dass das ein großer Faktor ist. Es ist halt einfach nicht so groß, dadurch gibt es auch diese Szene, wodurch eben der Pop-Punk wiederbelebt wurde. Es gibt dann diesen Kreis von Leuten, die schon in Bands waren, sich für diese Gangart Punk begeistern lassen und mit anderen Leuten aus Wien zusammenfinden. Die Musikszene fühlt sich für mich sehr eng beisammen an, in Österreich. Wahrscheinlich eben durch die Fläche bedingt.

Wie habt ihr euch auf diese Musikrichtung geeinigt? Da hört man den Einfluss der 80er, Indie und Grunge.

Michi: Wir hatten im Vorfeld, der Alex, der Simon, der heute nicht da ist, zu dritt angefangen. Der Christian ist dann im Sommer dazu gestoßen, da waren wir bereits ein Jahr aktiv und hatten bevor wir mir dem Proben überhaupt angefangen hatten, schon alle möglichen Ideen. Da stand eine Country-Band im Raum und andere ganz bizarre Ideen. Wir wollten einfach mal was anderes machen, was möglichst wenig mit Punk, Hardcore oder Pop zu tun hatte. Wir sind dann im Endeffekt eh wieder bei poppigen Alternative-Rock-Nummern gelandet.

So dermaßen poppig ist das jetzt nicht, eine Spur hart ist das schon. Ihr habt auch in den Titeln ein paar Tempowechsel drinnen.

Anderes Thema: Wie seid ihr auf den Namen „New Native“ gekommen?

Michi: Rein aus der Ästhetik des Wortes und weil es über die Lippen geht. Da liegt jetzt nicht irgendwie eine großartige Bedeutung dahinter.

Also habt ihr nicht drei Stunden über einem Wörterbuch gesessen und dann gegrübelt.

Alex: Jeder hat seine Vorschläge eingebracht und ich glaube Simon hat am Ende dann „New Native" als Vorschlag gebracht. Jeder fand den Namen von Anfang an cool und das hat dann für jeden gepasst.

Michi: Das ist der erste Bandname, den ich nicht nach einem Jahr bereue den gewählt zu haben.

Wie viel Zeit ist verstrichen zwischen den ersten paar Zeilen und Ideen bis zum finalen Release eurer EP.

Michi: Bis das Release draußen war oder bis zu den Aufnahmen?

Bis das Release draußen war.

Michi: Die ganze Platte wurde im Sommer 2013 geschrieben, so in etwa im Juli, es hat ca. 4 bis 6 Wochen gedauert. Final kam die EP dann im Mai 2014 dann raus.

Wie habt ihr das mit der Produktion dann bewerkstelligt? Es klingt jetzt bei Weitem besser als so manche erste EP von anderen Bands. Hattet ihr da ein professionelles Studio an der Hand?

Alex: Wir haben in LeftSide-Studios in Wien. Der Michi und der Chris kennen die Leute dort, weil die bereits mit ihrer Pop-Punk-Band dort aufgenommen haben oder ich mit meiner Punkband. Wir wissen das der gute Arbeit macht und sind dann eben wieder zu dem gegangen.

Michi: Wir waren mit den Ergebnissen eigentlich immer recht zufrieden und das für einen sehr fairen Preis. Der Chef kennt unseren Workflow schon, von daher war es relativ einfach und wir wussten das das Ergebnis dann im Endeffekt passt.

Wer hat am längsten für seine Parts gebraucht?

Michi: Wahrscheinlich hat es beim Gesang am längsten gedauert.

Kennt ihr die DVD Sound City? Wo es auch einen Part gibt, wo eine Band einen Track zig mal spielen musste, aufgrund diverser kleiner Fehler.

Michi: Wir haben ja nicht live getrackt, haben schon Overdubbing. Also jeder Spur einzeln aufgenommen und dann übereinander gelegt. 

--

Im nächsten Teil des Interviews wird es dann um die Vertriebswege der Musik gehen und ob die Jungs die Schallplatte eher mögen als die CD. 

Dienstag, 24. September 2013

Noisetrader Nr. 5

Wisst ihr, damals im Mittelalter, da gab es die Alchemisten. Die Leute haben tatsächlich versucht Gold herzustellen und sind kläglich gescheitert und haben zum Teil üble Vergiftungen davongetragen. Ich weiß, eine dunkle und schlimme Zeit. 

Warum diese Story? Da gibt es eine kleine feine Band aus Atlanta, bestehend aus zwei Jungs und einer Dame. Und was spielt die Band? Naja, Rock'n'Roll bester Güte. Auch wenn die Band sich erst 2012 gefunden hast, wirkt ihr Sound doch ausgewachsen und reicht neben die Queens of the Stone Age auch locker an Band Of Skulls, die wir hier mal hatten, oder auch Dredg. Auf dem Sampler (Album?), welchen man auf Noisetrade findet, gibt es eben diese Spannbreite, die mitunter, wie in Resistor, Nameless oder Call Me, mit einer ziemlich starken Wucht einschlägt. Mal klingt man wie Suzie Quatro und ein andermal wie Melissa Auf Der Maur. Bei Noisetrade gibt es ja dieses Tip-System, empfohlen werden 6$. Über dem Albumcover gibt es den "Free Download"-Button, E-Mail eingeben und ab dafür. Der Download lohn alle mal und falls ihr noch nicht überzeugt seid, gibt es hier das ganze als Stream mit Donwloadlink. 



Wie war das mit dem Huhn und dem Korn?

Mittwoch, 28. März 2012

Youtubisch Vol. 3


Hab ich schon mal erwähnt, dass ich CBC3 gehört hab? Scherz beiseite... obwohl die Band die ich hier nun erwähnen möchte, macht eigentlich recht coole Musik, die mal so garnicht ernst ist oder wirkt. The Pack A.D.. Die beiden Frauen kommen aus Vancouver und machen Musik, die zwar irgendwie Punk ist und an vielen stellen auch ziemlich gestrippt wirkt, wie "8" oder aber dann auch Titel wie "Positronic", die fast Soundwände aufbauen und richtig intensiv sind und viel Klangvolumen haben, und das alles nur aus einer Gitarre und einem Schlagzeug. So und wie erkläre ich jetzt, warum ich die mag? Hm... ist einfach so. Das geht ab wie Schmitz Katze und macht überall... naja fast überall, richtig viel Spaß. Also rauf aufs Brett und durch den Schnee gepflügt.
The Pack A.D. - 8

The Pack A.D. - Positronic

The Pack A.D. - Deer

THe Pack A.D. - Haunt You

Und wie ihr dann vielleicht alle gemerkt habt, es gibt keine Meldung "Dieses Video ist ..." ihr kennt den Rest, alles ohne GEMA Gezeter. 

Donnerstag, 22. März 2012

Bandcamptage

In letzter Zeit, da mein Lieblingsradiosender CBC3 seine URL und sonst eigentlich auch ziemlich viel geändert hat, bin ich wieder zurück zu Bandcamp gegangen und bin dort vor kurzem auf ein paar Perlen gestoßen.

Zum einen auf die Band Mr. Gnome mit ihrem Album Madness in Miniature, mit so solchen Titeln wie Wolf Girls, We Sing Electric oder House Of Cirlces. Vor allem das Albumcover ist der Hammer: 



Mr. Gnome - Madness in Minuature
(Quelle: Bandcamp.com)


Zum anderen auch die Band Corrupt Autopilot mit ihrem Album Greetings From Ghost Coutnry. 

Anspieltipps sind I Am The Wolf und Never. Natürlich ist das Albumcover auch hier 1-ADas Geniale bei dem Album ist, dass die Künstler es einem selbst überlassen, wie viel Geld man ausgeben möchte. Also, wer Student ist und sonst recht klamm, kann das Album für Umme haben. Wer mehr hat und auch geben will, weil er's cool findet, kann auch gerne eine paar €'s oder $ oder Geld in anderer Währung springen lassen. In diesem Sinne.

Corrupt Autopilot - Greetings From Ghost Country
(Quelle: Bandcamp.com)