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Donnerstag, 19. Mai 2016

The 3rd Ferryhouse: Femme - Debutante

Wenn man über gute Popmusik nachdenkt und forscht, kommt um die Ländereien des britischen Empires eigentlich gar nicht herum. Sei es Grimes aus Kanada (gehört das noch zum britischen Empire?), Lorde aus Neu Seeland, Flume aus Australien oder auch The XX ... eben von der Insel. Laura Bettinson, die sich lieber Femme nennt, ihres Zeichens Wahllondonerin, kann man in diese Riege direkt einordnen.

Auf ihrem ersten Langspieler "Debutante" findet man das, was man von moderner, kurzweiliger Popmusik erwartet. Einen ordentlich drückenden Bass, vertrackte, verschachtelte und fast schon flirrende Soundschnipsel und Lauras Stimme. Trotzdem es Avantgarde-Pop ist, wird einem der Zugang nicht verweigert, nichts ist anstrengend oder total verkopft. Immerhin kann sich die Künstlerin mit der Platzierung von Fever Boy in einem Adidas-Werbespot brüsten, was schon mal etwas heißen will, zumal der Track bereits vor drei Jahren das Licht der Welt erblickte. Zu eben diesem Titel gesellen sich zwölf weitere und bilden eine recht sommerlich, leichte akustische Reise, die 36 Minuten lang ist. Wer auf Icona Pops "I Love It" mochte, kann sich getrost genau dieses Album kaufen oder Streamen, erscheinen ist das Album digital bereits am 15.04. auf Ferryhouse Productions und am 20.05. dann final physisch auf den Musikmarkt gehievt. Hierbei regeln Warner und Zebralution den Vertrieb.

Anspieltipps: Fever Boy, SOS, Gold

5,5/6 Punkten (Here's your cup of tea.)

Femme -Debutante
(Quelle: Presskit von Ferryhouse Productions)

Sonntag, 9. November 2014

Bandcamptage Vol. 133

Da nun vor der Türe wirklich Herbst ist, hat man auch kein schlechtes Gewissen, etwas für den Blog zu machen. 

Owohl ich nach Musik suche, die so ziemlich nahe am Sound von Bass Drum Of Death oder auch den Black Angels ist, hab ich wie erwartet andere Musik gefunden. Diese ist keinesfalls schlechter, nur eben kein Garage-Rock. Die Künstlerin Nikita Arefkia arbeitet hier unter dem Pseudonym Plantluvr einen recht experimentellen, aber doch recht entspannten Sound aus. Wer seine Plattensammlung nach Genres sortieren sollte, kann Telepisces gerne zwischen Grimes, Me Succeeds, Purity Ring, Flume und auch Hermigervill einordnen. Wer also mal was ganz entspanntes braucht, darf hier gerne zu schlagen. Der Preis bleibt hier allein eure Sache, ob ihr nun liquide seid oder nicht.

Plantluvr - Telepisces
Auch ich habe mal eine Phase, wo ich mir denke: "Ach, ich weiß es doch auch nicht."

Freitag, 17. Mai 2013

Bandcamptage Vol. 75

Der Fühling artet hier gerade in sowas wie einen Sommer aus, zumindest von den Temperaturen her.

In meiner Zeit als Praktikant bei ROME SDS (ich weiß, ich fange schon wieder davon an) habe ich viel CBC3 gehört, viel auf Bandcamp gesucht, sonst würde mein Blog wohl heute noch nicht hier so stehen, so wie er nun mal ist. Aber im Jahre zuvor hatte ich schon irgendwie Grimes auf den Schirm geschmissen bekommen und bin seit dem eigentlich nie wirklich davon weg gekommen. Die junge Dame, gebohren in Vancouver, macht nun in Montreal Musik,die Sezne soll da ja riesig sein, so habe ich es mal vernommen. Einen kleinen Einschub über Grimes hatte ich hier mal, aber das war ja weniger erwähnenswert, wobei es mir hierbei eher darum ging, wie nahe manchmal mein musikalischer Riecher, wenn ich denn mal Zeit dafür finde, manchmal am ... Mainstream? ... ist. Wie dem auch sei.

Wie ich in ihrer kurzen Biographie auf Wikipedia laß, hatte die Dame bereits im Jahre 2010 zwei Alben veröffentlicht, die man sich gar kostenlos zu bekommen waren, auf legalem Wege, versteht sich. Damals, wie das schon wieder klingt, habe ich die beiden Alben aber nicht gefunden oder einfach nur die falschen Suchbegriffe verwendet. Da ich von Visions schlichtweg begeistert war und bin, 2012 lief das hier in "Heavy Rotation", war ich mehr als überrascht, als ich nun ihre beiden Erstlinge doch gefunden habe, eben auf Bandcamp, zumal das eher ein Zufall war. 


Der Sound von Grimes ist eigentlich recht eigenwillig, sie kreiert alles aus Synthies, Pedalen (NICHT die vom Fahrrad) und viel Computertechnik. Darüber singt oder summt sie fleißig und lässt da noch einen Hall drüberlaufen. Klingt alles nach viel Lärm oder so, ist es aber nicht. Genauso wie Purity Ring, schafft sie damit eine angenehme Atmosphere, etwas verträumtes, was ich so selten gehört habe, zumal Purity Ring auch aus Kanada kommen. Ob das an diesem Land liegen mag? Halfaxa und Geidi Primes sind die ersten beiden Alben, die beide nun auf Bandcamp liegen, zu einem Preis der euch passt, ohne dass man ein Minimum ansetzt. 

 
Grimes - Halfaxa
Halfaxa, der Name ähnelt Halifax schon sehr, liegt vom Soundgewand schon da, wo Visions weitergeht. Die Musik ist sehr zugänglich, für meinen Geschmack zumindest, man wagt auch hier und da ein paar Musikexperimente, wie in Weregild, was dann trotzdem noch extrem Tanzbar wird und einen meiner Anspieltips, neben Sagrad, ist. Fünfzehn Titel gibt es auf dem gesamten Werk, also lohnt sich der Download hier alle mal. 

 
Grimes - Geidi Primes
Geidi Primes ist noch etwas experementierfreundiger als Halfaxa, hier merkt man dennoch, dass man Grimes hört. Vielleicht ist das Album etwas verquerer, trotzdem lege ich auch dieses Werk ans Herz ... oder ins Gehör. Mein Anspieltipp ist hier Feyd Rautha Dark Heart

Der NME hat Grimes sogar auf Platz eins der interessantesten Künstler des Jahres 2012 gesetzt, kann ich verstehen. 

Freitag, 13. April 2012

Über den großen Teich

Ihr wisst ja, CBC3 und ich... 
Heute hab ich auf Arbeit auf EGO-FM einen Titel vernommen, den ich sonst eigentlich nur von CBC3 kannte. Die Künstlerin nennt sich Grimes und kommt aus Vancouver. 
Ihre Musik ist eigentlich recht eigenwillig, man kann aber dazu tanzen und seinen Spaß haben. Auf Youtube gibts gar eine ganze Playlist zum Album "Visions". Ich war vielleicht nicht umsonst verwundert, dass ich das Video zu Oblivion für uns innerhalb der deutschen Landesgrenzen nicht sichtbar ist, dank Uneinigkeiten zw. GEMA und Google. Aber wem erzähl ich das, ihr habt es sicher schon am eigenen Leibe erfahren dürfen. Ähnliches Phänomen ereilte mich damals bei The Naked and the Famous. Aber genug dazu. 
Das Video gibt es hier, einbinden ist leide nicht erlaubt. :( 

Grimes - Genesis

Quelle:  ego FM (Playlist vom 13.04.2012 um ca. 17:00)

So, das wollte ich mal los werden. Den Braids erging es mit ihren Youtube-Videos ähnlich, leider kennt hier anscheinend niemand sonst diese Band. Ist aber egal, da ich die Musik mag. Muss ja nicht jeder hören, was mir gefällt. Hauptsache, ihr könnt was damit anfangen.