Posts mit dem Label Melbourne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Melbourne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. April 2018

Pias 9: Confidence Man - Confident Music For Confident People

Die Band Confidence Man bringt den Funk zurück und würzt mit ziemlich viel Elektrik nach. Das trifft die generierte Musik von dem aus Melbourne stammenden Quartett vollkommen zu. Die Texte, die hier über die durchaus treibenden Beats und teils richtig fett verfrickelte Basslines laufen, sind teilweise echt böse. Da geht es um Boyfriends, die gerne viel reden, oder darum, dass man in einer Band ist oder ein cooles Partygirl sei. Und das sind nur ein paar Spitzen, die sich dennoch in die Gehirnwindungen drehen und hängen bleiben.

Auf bekannte Gesichter aus dem elektrischen Tanzbereich der 2000er muss man hier nicht verzichten. Wer die Filthy Dukes kennt, The Presets oder The Ting Tings wird sich mit diesem Album sofort an die "gute alte Zeit" erinnern. Auch wenn es in diesem Blog aktuell auffällt, einige Stücke von Confindent Music For Confident People würden locker als Hintergundmusik für Snowboardfilme aus eben dieser Zeit herhalten können. Man nehme allein das Meisterstück Pony Tale. 

Auf der anderen Seite hört man auch richtige Klassiker heraus, wie Fatboy Slim. Allein diese Mischung schafft es, einige Schwächen, auszubügeln. Denn das Album schleppt sich an einigen Stellen schon etwas schwer voran. Wird die Hüfte zu Beginn des Langspielers noch ordentlich angestoßen, so ist es in der Mitte echt ruhig, fast langweilig, bis man dann vier Titel vor Schluss wieder aufgeweckt wird. Schade eigentlich, wenn die Künstler das so möchten, muss es halt so kommen. Ab dem 13.04. steht Confident Music For Confident People in den Plattenläden und wird auf Heavenly Recordings veröffentlicht. 

Anspieltipps: Try Your Luck, Don't You Know I'm In A Band, C.O.O.L. Party

4,5/6 Punkten (Da liegt noch etwas Beat rum.)

Confidence Man - Confident Music
For Confident People
(Quelle: Presskit von Pias)

Montag, 6. August 2012

Bandcamptage Vol. 39

Auf den Australier P.L. Williamson bin ich durch Zufall gestoßen, wie bei so vielem hier. Der Beat und das Gitarrenspiel haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Der Mann aus Mellbourne singt von Wirbelwinden, die seinen Hut weggeweht haben; von einarmigen Banditen; von Freunden, die leider sterben und von Begegnungen der dritten Art. Also im Endeffekt zählt er alles auf, was einem im Outback dieses Landes so passieren kann.

Die Musik ist recht einfach gestrickt aber fasziniert durch die Partystimmung auf der einen Seite und Tiefgründigkeit auf der anderen. Die Whirlwind E.P. mit 4 Titeln wird vom Künstler für "Name Your Price" ohne Minimum angeboten. Wer sich an solch blues-lastiger Musik erfreuen kann, wird hier eine kleine Perle finden. 


P.L. Williamson - Whirlwind