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Samstag, 31. Januar 2015

Be(at)quick 7: Mononome - Tale Of The Phoenix

Hier gab es ja ewig nichts mehr, was nahezu kostenlos ist. Das ändern wir heute mit einem neuen Album - eher einer EP - aus dem Hause Beatquick. Wer diesen Blog häufiger besucht, wird dieses Konglomerat aus Griechenland kennen.


Der Musiker mit dem Namen Mononome hat sich die Zeit genommen und seine künstlerische Ausdrucksform dazu benutzt um die Not der Weiterentwicklung musikalisch wiederzugeben. Dabei kamen sechs Titel zusammen, die auf knapp 26 Minuten ganz angenehm unaufgeregt durch die Boxen und Kopfhörerlaufen. Die Qualität ist erste Sahne und lässt keine Wünsche offen. Wer was Entspanntes auf einen Samstagabend oder vielleicht auch schon Sonntagmorgen braucht, auf klassisch aufgearbeitete Hip-Hop-Beats steht, darf hier gerne mal zugreifen. Wer schon ordentlich Geld bei dem/der Kellner/in des Vertrauens gelassen hat, muss nicht traurig sein. Das Album darf man sich auch für umme auf die Festplatte holen. Die physische Hartkopie kostet mindestens sieben Euro. Meine Empfehlung habt ihr.


Monome - Tale Of The Phoenix
(Quelle: beatquick.bandcamp.com)


Das erinnert mich an die Jahre 2007 und 2008, wo ich diesen Sound dank 1.fm für mich entdeckt hatte.

Samstag, 27. September 2014

Bandcamptage Vol. 132

Denver, einst Goldgräberstadt am östlichsten Zipfel der Rocky Mountains, ist heute eine Stadt mit mehr als 600.000 Einwohnern. Andere werden eher an den legalisierten Konsum von THC denken, aber das sei nur mal so in den Raum gestellt.


Das Duo Krooked Drivers, bestehend aus Maddy O'Neal und Donnie Dalbora, kommt ebenfalls aus der Ecke, sonst gäbe es wohl auch nicht diesen einfallsreichen Anfang. Nun haben sich diese beiden Menschen zusammengefunden und mischen unter alte Samples des Souls ein paar Beats und andere elektronische Spielereien. Daraus entsteht eine angenehme Melange, die zum Tanzen, Abgehen aber auch zum Entspannen einladen kann. Das klingt sicher alles etwas verworren, jedoch trifft es genau den Punkt. Natürlich könnte das hier auf eine entspannten Sonntagnachmittag passen, aber der ist ja erst morgen. Dennoch habt ihr meine Empfehlung das Album Finding The Way zu laden. Wer auf Hermigervill steht oder auch das Pad Trio, wird das hier ganz schnell in sein Herz schließen. Der Tarif bleibt hierbei euch überlassen, am Monatsende sind einige ja eher chronisch pleite. Wer nichts, außer einer E-Mailadresse hat, der darf sich das hier trotzdem herunterladen. Meine Anspieltipps: Where We Belong, It's Your Choice, Something In The Air.



Krooked Drivers - Finding The Way

Schneller als man denkt, ist der Sommer vorüber.

Montag, 30. Juni 2014

Be(at)quick 6: Kill Emil - Lights & Shadows

Zum Ende des Monats gibt es ein Release aus dem Hause Beatquick. Warum ich nicht jedes Release nehme? Nicht alles ist ganz nach meinem Gusto, ich bitte darum, dass das Label das entschuldigt... oder so.

Das Album Lights & Shadows von Kill Emil besticht wieder einmal durch den Stil der Verwendung des MPC's, fragt mich aber nicht welche Version man hier nimmt, respektive Generation. Das ist hier aber auch zweitrangig. Die Musik, die sich hier auf vierzehn Titeln ins Ohr schlängelt, passt eigentlich perfekt für eine entspannte Session auf einem Board oder einfach so zum Dahingleiten. Selbst die Andrews Sisters wurden hier - pardon - verwurstet, aber nicht schlecht. Das Album gibt es in digitaler Form, wie bei diesem wunderbaren Label aus Athen, für Umme, kostenlos, für 0€, für Luft und Liebe oder andere Wortspielereien, die mir für unentgeltlich nicht einfallen wollen. 



Kill Emil - Lights & Shadows

Und dann sagt dir Kalender wieder mal, dass du im nächsten Monat verdammt alt wirst.

Freitag, 7. Februar 2014

Be(at)quick 4: Billa Quase - Zentai Teki Ni

Da ich hier nun schon öfter etwas von Beatquick drinnen hatte, hier, hier und hier, dachte ich mir, dass es dem Plattenlabel nur gerecht gegenüber wäre, wenn es hier ein eigenes Label bekommt. 

Der Billa Quase des Pad Trios hat sich nun in seinem Stuido hingesetzt und Klänge und Instrumente aus verschiedensten Kulturen gesammelt, darunter Pakistan, China und die Türkei. Diese Klangvielfalt hat er dann, im Respekt zur jeweiligen Kultur, in Einklang gebracht und damit ein Stück Urlaub auf ein Album gezaubert. Der Name Zenai Teki Ni kommt sogar aus dem Japanischen und meint sowas wie "all around". Billa schwangt hier zischen klassischen Break Beats und kommt hier und da mal in die Ambient-Gefilde. Das ist ziemlich entspannt, was ich so eigentlich garnicht erwartet hätte. Also, wer etwas entspannung für den Kopf braucht, darf sich, wie üblich bei Beatquick, das Album für Luft und Liebe herunterladen. Wem das Album richtig gut gefällt und das Label und den Künstler unterstützen möchte, darf sich die CD bestellen, die am 27.02.2014 veröffentlicht wird. 

Billa Quase - Zentai Teki Ni
Und draußen spielt das Wetter Frühling.

Donnerstag, 28. November 2013

Bandcamptage Vol. 101

November, wegen des Namens müsste es eigentlich der neunte Monat im Jahr sein, Dezember ist ja nicht der zehnte sondern zwölfte Monat. Aber lassen wir das, ihr wollt Musik, ihr bekommt Musik.

Auch wenn ich aktuell eher auf Nine Inch Nails stehe und heute auch eigentlich in Berlin im Cassiopeia Koji und Slinghot Dakota interviewen wollte, bin ich doch in Cottbus. Das mit dem Interview hat der Tour-Van der Bands mal eben verhindert. Schade eigentlich. Nun bekommt ihr halt noch gute Musik auf die Ohren und Festplatten und zwar aus Portugal. Der DJ unter dem Namen Dark Sunn mischt auf dem Album Shadaloo Rapklassiker ab und macht sie etwas entspannter. Auch wenn der erste Titel noch auf portugisisch zu sein scheint, sind die letzten vier alle auf Englisch. Es passt alles in einen entspannten Abend in einer Bar oder in den eigenen vier Wänden. Das ganze gibt es für einen Tarif, den eure Geldbörse her gibt.

Shadaloo - Darksunn
Werft keine Smartphones einfach so in einen Briefkasten.

Freitag, 11. Januar 2013

Bandcamptage Vol. 63

Das man hier nicht nur Surf- und Garage-Sound findet, weiß derjenige, der öfter mal vorbeikommt, nicht erst seit gestern. Ich mag's ja auch recht ruhig oder mal so ein paar Beat-Schnipsel hier und da.


Genau das gibt es hier heute. Der Junge man kommt aus Reykjavík, nennt sich Hermigervill und macht seit geraumer Zeit schon Musik aus verschiedensten Soundsamples und verknüpft diese zu einem Beat. Wer das Pad Trio mochte und von L'Orange nicht genug bekommen konnte, bekommt mit Lausnin und Sleepwork zwei exzellente Alben für 0€. Ihr wisst ja, Name-Your-Price. Man findet in Happy Hip Hop sogar deutschte Sound-Samples, aber hört selbst. 




Hermigervill - Lausnin
Hermigervill - Lausnin


Das Cover von Sleepwork ist eindeutig der Hammer. Hier stimmt also Artwork und Musik. Wer hier nicht zuschlägt....